Catalan (Català) translations of Drei Lieder, opus posth. 131
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828)
Rein und freundlich lacht der Himmel Nieder auf die dunkle Erde; Tausend goldne Augen blinken Lieblich in die Brust der Menschen, Und des Mondes lichte Scheibe Segelt heiter durch die Bläue. Auf den goldnen Strahlen zittern Süßer Wehmuth Silbertropfen, Dringen sanft mit leisem Hauche In das stille Herz voll Liebe, Und befeuchten mir das Auge Mit der Sehnsucht zartem Thaue. Funkelnd prangt der Stern des Abends In den lichtbesäten Räumen, Spielt mit seinen Demantblitzen Durch der Lichte Duftgewebe, Und viel' holde Engelsknaben Streuen Lilien um die Sterne. Schön und hehr ist wohl der Himmel In des Abends Wunderglanze; Aber meines Lebens Sterne Wohnen in dem kleinsten Kreise: In das Auge meiner Silli Sind sie alle hingezaubert.
Text Authorship:
- by Johann Gottfried Kumpf (1781 - 1862), as Ermin, "Der Mondabend", first published 1815
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Confirmed with Selam. Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen, Herausgegeben von I.F.Castelli, Vierter Jahrgang 1815, Wien, gedruckt und im Verlage bey Anton Strauß, pages 288-289.
Pur i benèvol somriu el cel cap baix, vers la terra ombrívola; milers d’ulls daurats resplendeixen gentilment vers el cor dels humans, i el disc lluminós de la lluna navega serenament a través de l’atzur. Damunt els raigs daurats titil•len gotes d’argent d’una dolça melangia que, amb un hàlit lleuger, penetren dins del cor silenciós i ple d’amor, i m’humitegen els ulls amb la tendra rosada de l’anhel. Centellejant, brilla l’estrella del vespre al firmament sembrat de llums, amb el seu llampegueig adamantí, juga amb el calitjós vel de la llum, i nombrosos angelets encisadors escampen lliris al voltant de les estrelles. Bell i sublim és veritablement el cel en la meravellosa resplendor del vespre; però les estrelles de la meva vida habiten en el més petit dels cercles: als ulls de la meva Silli és on resten embruixades.
Text Authorship:
- Translation from German (Deutsch) to Catalan (Català) copyright © 2019 by Salvador Pila, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., you may ask the copyright-holder(s) directly or ask us; we are authorized to grant permission on their behalf. Please provide the translator's name when contacting us.
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- a text in German (Deutsch) by Johann Gottfried Kumpf (1781 - 1862), as Ermin, "Der Mondabend", first published 1815
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This text was added to the website: 2019-01-30
Line count: 24
Word count: 139
Eine Stimme. Brüder! unser Erdenwallen Ist ein ew'ges Steigen, Fallen, Bald hinauf, und bald hinab; In dem drängenden Gewühle Gibt's der Gruben gar so viele, Und die letzte ist das Grab. Chor. Darum, Brüder, schenket ein, Muß es schon gesunken seyn, Sinken wir berauscht vom Wein. Eine Stimme. Einem ist der Wurf gelungen, Hat sich hoch empor geschwungen, Doch das Glück ist nur ein Ball, Seht, je kräft'ger man ihn schlaget, Und je höher er sich waget, Desto tiefer ist sein Fall. Chor. Darum, Brüder, schenket ein, Muß es schon gefallen seyn, Fallen wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Einmahl muß der Mensch im Leben Sich dem blinden Gott ergeben, Amor fährt ihm durch den Sinn, Und dann muß er schrecklich büßen, Seufzend sinkt er zu den Füßen Der erwählten Königinn. Chor. Laßt Euch nicht mit Weibern ein, Muß es schon gesunken seyn, Sinken wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Manchmahl pflegt ein Sturm zu tosen, Und kein Land ist, wo die Rosen Ohne allen Dornen blüh'n, Neben Trauben wächst der Wehrmuth, Welcher Mensch sank nie in Schwermuth Von dem Gram gebeuget hin? Chor. Wehrmuth, Schwermuth lasset seyn, Muß es schon gesunken seyn, Sinken wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Seine Seele rein zu halten, Wenn in Graziengestalten, Überall das Laster winkt, Ist ein rühmliches Bemühen, Doch nicht jeder ist zu fliehen Stark genug, er strauchelt, sinkt. Chor. Darum, Brüder, schenket ein, Muß es schon gesunken seyn, Sinken wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Seht ihr unter Sturm und Wettern Jenen Mann den Berg erklettern, Von des Ruhmes Glanz erhellt? Doch wer wird ihn oben schützen? Näher ist er dort den Blitzen, Einer trifft ihn, und er fällt. Chor. Lasset oben, oben seyn, Muß es schon gefallen seyn, Fallen wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Wie ein Wurm in Büchern graben, Heißt den Durst im Salze laben; Denn der Mensch weiß nie genug, Er zerknickt der Freude Blüthen, Sinkt dann in ein dumpfes Brüten, Und wird aus sich selbst nicht klug. Chor. Weisheit, Brüder, trägt nichts ein, Muß es schon gesunken seyn, Sinken wir berauscht vom Wein! Eine Stimme. Hätt' auch Einer hier die Ehre, Daß er nie gefallen wäre, Preiset nicht sein seltnes Loos, Schützt doch nichts vom letzten Falle, Endlich sinken wir doch alle In der Mutter Erde Schooß. Chor. Muß es schon gefallen seyn, Fallen wir berauscht vom Wein, Auch noch in das Grab hinein.
Text Authorship:
- by Ignaz Franz Castelli (1781 - 1862), "Trinklied", appears in Poetische Kleinigkeiten, first published 1815
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Germans! El nostre pelegrinatge terrenal és un etern pujar i baixar, adés amunt i adés avall; enmig de la gentada que s’apressa hi ha molts, molts forats i el darrer és la tomba. Per això, germans, que serveixin la beguda, si ja hem de davallar a la tomba fem-ho ebris de vi.
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- a text in German (Deutsch) by Ignaz Franz Castelli (1781 - 1862), "Trinklied", appears in Poetische Kleinigkeiten, first published 1815
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This text was added to the website: 2019-02-21
Line count: 9
Word count: 52
Meine Ruh' ist dahin, Meine Freud' ist entflohn; In dem Säuseln der Lüfte, In dem Murmeln des Bachs, Hör' ich bebend nur Klageton. Seinem schmeichelnden Wort Und dem Druck seiner Hand, Seinem heißen Verlangen, Seinem glühenden Kuß - Weh mir, daß ich nicht widerstand! Wenn ich von fern Ihn seh, Will ich ihn zu mir ziehn; Kaum entdeckt mich sein Auge, Kaum tritt näher er mir, Möcht' ich gern in mein Grab entfliehn. Einmal, ach einmal nur Möcht' ich ihn glücklich sehn Hier, am klopfenden Herzen; An der sehnenden Brust; Wollte dann lächelnd untergehn! -
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- by Johann Friedrich Rochlitz (1769 - 1842), "Sehnsucht", appears in Glycine, Züllichau und Freystadt, Darnmann, first published 1805
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La meva pau ha marxat, la meva joia s’ha envolat; en el xiuxiueig de l’aire, en el mormol del rierol, hi sento només vibrar un so planyívol. Els seus mots afalagadors i l’estreta de la seva mà, el seu fervent desig, el seu bes ardent, ai de mi, que no vaig poder resistir! Quan el veig de lluny el vull atraure cap a mi; tan bon punt m’albiren els seus ulls, tan bon punt se m’apropa, de bon grat fugiria a la meva tomba.
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- a text in German (Deutsch) by Johann Friedrich Rochlitz (1769 - 1842), "Sehnsucht", appears in Glycine, Züllichau und Freystadt, Darnmann, first published 1805
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This text was added to the website: 2018-06-05
Line count: 15
Word count: 84