Dutch (Nederlands) translations of Drei Lieder, opus posth. 111
by Franz Peter Schubert (1797 - 1828)
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elisium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng getheilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Chor.
Seid umschlungen Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder - überm Sternenzelt
Muß ein guter Vater wohnen.
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu seyn,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja - wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
Chor.
Was den großen Ring bewohnet
Huldige der Simpathie!
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.
Freude trinken alle Wesen
An der Brüsten der Natur,
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küße gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod,
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.
Chor.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahndest du den Schöpfer, Welt?
Such ihn überm Sternenzelt,
Ueber Sternen muß er wohnen.
Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
Die des Sehers Rohr nicht kennt.
Chor.
Froh, wie seine Sonnen fliegen,
Durch des Himmels prächt'gen Plan,
Laufet Brüder eure Bahn,
Freudig wie ein Held zum siegen.
Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
Zu der Tugend steilem Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn.
Chor.
Duldet muthig Millionen!
Duldet für die bess're Welt!
Droben überm Sternenzelt
Wird ein großer Gott belohnen.
Göttern kann man nicht vergelten,
Schön ist's ihnen gleich zu seyn.
Gram und Armuth soll sich melden,
Mit den Frohen sich erfreun.
Groll und Rache sey vergessen,
Unserm Todfeind sey verziehn.
Keine Thräne soll ihn pressen,
Keine Reue nage ihn.
Chor.
Unser Schuldbuch sey vernichtet!
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder - überm Sternenzelt
Richtet Gott, wie wir gerichtet.
Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmuth Kannibalen,
Die Verzweiflung Heldenmuth - -
Brüder fliegt von euren Sitzen,
Wenn der volle Römer kreist,
Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:
Dieses Glas dem guten Geist!
Chor.
Den der Sterne Wirbel loben,
Den des Seraphs Hymne preist,
Dieses Glas dem guten Geist
Ueberm Sternenzelt dort oben!
Festen Muth in schweren Leiden,
Hülfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwor'nen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen, -
Brüder, gält es Gut und Blut -
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!
Chor.
Schließt den heil'gen Zirkel dichter,
Schwört bei diesem goldnen Wein;
Dem Gelübde treu zu seyn,
Schwört es bei dem Sternenrichter!
Text Authorship:
- by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "An die Freude", written 1785, first published 1786
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Vreugde, vonk door 'n god geschonken, Dochter uit Elysium, Wij betreden vuurbedronken, Hemelse, jouw heiligdom. Jouw magie maakt elkaars hoeders Wie traditie streng verdeelt; Alle mensen worden broeders Waar jouw zachte vleugel streelt. Koor Wees omvat, miljoenen zonen, Door de hele aard' omhelsd! Broeders, boven 't sterrenveld Moet een goede vader wonen. Wie het groot succes al inde, Van een vriend de vriend te zijn, Wie een lieve vrouw kon vinden Dele met ons dit festijn! Zelfs wie maar op heel de wereld Aan één ziel zijn lot verbond! Wenend weggaan moet de kerel Die de boodschap nooit verstond! Koor Wat op aarde heeft een woning Koestere het meegevoel. Dat leidt ons naar 't hoge doel, Naar de onbekende koning. Alle wezens drinken vreugde Aan de borsten der natuur, Allen, met of zonder deugden Volgen blind haar rozengeur. Kussen gaf zij ons en druiven, En een vriend, beproefd tot 't bot. Zie de worm vol wellust schuiven, En de Cherub staat voor God. Koor Ga je knielen, mensenzonen? Voel je waar de schepper schuilt? Zoek hem boven 't sterrenveld! Boven sterren moet hij wonen. Vreugde heet de drang in d' aad'ren Van de eeuwige natuur. Vreugde, vreugde drijft de raad'ren Van de aardklok uur na uur. Bloemen lokt zij uit de kiemen, Zonnen uit het firmament, Sferen rolt zij in de ruimten Die de telescoop niet kent. Koor Blij als zonnen die bewegen Door des hemels prachtig plan, Loop ook, broeders, jullie baan, Vrolijk als een held ter zege. Uit de vuur'ge waarheidsspiegel Lacht zij naar wie waarheid zoekt. Naar de steile deugdenheuvel Voert zij zacht wie lijden moet. Op geloofs verlichte bergen, Ziet men haar banieren slaan, Door de kier van stukke zerken Haar in 't koor der eng'len staan. Koor Duldt toch moedig, dochters, zonen! Red de wereld door geduld! Boven, boven 't sterrenveld Zal een grote God u lonen. Goden kan men niets vergelden; Mooi is 't hun gelijk te zijn. Leed en armoe, kom je melden, Met de blijden blij nu zijn. Wrok en wraak zij nu vergeten, Onze vijand vrijgepleit. Geen verdriet mag aan hem vreten, En van rouw zij hij bevrijd. Koor Laat ons 't schuldenboek verscheuren! Kwijt de wereld haar geweld! Broeders -- boven 't sterrenveld Keurt ons God zoals wij keuren. Vreugde sprankelt in bokalen; Uit het gouden druivenbloed Drinken mildheid kannibalen, De vertwijf'ling heldenmoed. Broeders, vlieg op van uw zetel, Geef de roemer door op 't feest, Laat maar spatten 't schuim ten hemel, Wijd dit glas de goede geest! Koor Hem die sterrenstelsels loven, Die de Seraf zingend prijst, Wijd dit glas de goede geest, Boven 't sterrendak daarboven! Ferme moed in moeilijkheden, Helpen waar de onschuld schreit, Trouw zijn aan gezworen eden, Eerlijk zijn te allen tijd, Mannentrots voor koningstronen -- Zelfs al kost het goed en bloed -- Broeders, wil verdienste kronen En verdelgen 't leugenbroed! Koor Sluit de heil'ge cirkel hechter, Zweer bij deze gouden wijn Uw gelofte trouw te zijn, Zweer het bij de sterrenrechter!
Text Authorship:
- Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2007 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.
Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com
If the copyright-holder(s) are unreachable for three business days, please write to: licenses@email.lieder.example.net
Based on:
- a text in German (Deutsch) by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "An die Freude", written 1785, first published 1786
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This text was added to the website: 2007-12-06
Line count: 104
Word count: 496
Der Schwan.
Auf den Wassern wohnt mein stilles Leben,
Zieht nur gleiche Kreise, die verschweben,
Und mir schwindet nie im feuchten Spiegel
Der gebogne Hals und die Gestalt.
Der Adler.
Ich haus' in den felsigen Klüften,
Ich braus' in den stürmenden Lüften,
Vertrauend dem schlagenden Flügel
Bey Jagd, bei Kampf und Gewalt.
Der Schwan.
Mich erquickt das Blau der heitern Lüfte,
Mich berauschen süß des Kalmus Düfte,
Wenn ich in dem Glanz der Abendröthe
Weichbefiedert wiege meine Brust.
Der Adler.
Ich jauchze daher in Gewittern,
Wenn unten den Wald sie zersplittern,
Ich frage den Blitz, ob er tödte,
Mit fröhlich vernichtender Lust.
Der Schwan.
Von Apollo's Winken eingeladen,
Darf ich mich in Wohllautströmen baden,
Ihm geschmiegt zu Füßen, wenn die Lieder
Tönend wehn in Tempe's May hinab.
Der Adler.
Ich throne bey Jupiters Sitze;
Er winkt, und ich hol' ihm die Blitze,
Dann senk' ich im Schlaf das Gefieder
Auf seinen gebietenden Stab.
Der Schwan.
Von der sel'gen Götterkraft durchdrungen,
Hab' ich mich um Leda's Schooß geschlungen;
Schmeichelnd drückten mich die zarten Hände
Als ihr Sinn in Wonne sich verlor.
Der Adler.
Ich kam aus den Wolken geschossen,
Entriß ihn den blöden Genossen:
Ich trug in den Klauen behende
Zum Olymp Ganymeden empor.
Der Schwan.
So gebahr sie freundliche Naturen,
Helena und euch, ihr Dioskuren,
Milde Sterne, deren Brüdertugend
Wechselnd Schattenwelt und Himmel theilt.
Der Adler.
Nun tränkt aus nektarischem Becher
Der Jüngling die ewigen Zecher;
Nie bräunt sich die Wange der Jugend,
Wie endlos die Zeit auch enteilt.
Der Schwan.
Ahndevoll betracht' ich oft die Sterne,
In der Flut die tiefgewölbte Ferne,
Und mich zieht ein innig rührend Sehnen
Aus der Heimat in ein himmlisch Land.
Der Adler.
Ich wandte die Flüge mit Wonne
Schon früh zur unsterblichen Sonne,
Kann nie an den Staub mich gewöhnen,
Ich bin mit den Göttern verwandt.
Der Schwan.
Willig weicht dem Tod' ein sanftes Leben;
Wenn sich meiner Glieder Band' entweben,
Löst die Zunge sich: melodisch feyert
Jeder Hauch den heil'gen Augenblick.
Der Adler.
Die Fackel der Todten verjünget:
Ein blühender Phönix, entschwinget
Die Seele sich frey und entschleyert,
Und grüßet ihr göttliches Glück.
Die Tauben.
In der Myrten Schatten
Gatte treu dem Gatten,
Flattern wir und tauschen
Manchen langen Kuß.
Suchen und irren,
Finden und girren,
Schmachten und lauschen,
Wunsch und Genuß!
Venus Wagen ziehen
Schnäbelnd wir im Fliehen,
Unsre blauen Schwingen
Säumt der Sonne Gold.
O wie es fächelt,
Wenn sie uns lächelt!
Leichtes Gelingen,
Lieblicher Sold!
Wende denn die Stürme,
Schöne Göttinn! schirme
Bey bescheidner Freude
Deiner Tauben Paar!
Laß uns beysammen!
Oder in Flammen
Opfre uns beyde
Deinem Altar!
Text Authorship:
- by August Wilhelm Schlegel (1767 - 1845), "Lebensmelodien", written 1797, first published 1799
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De zwaan: Op het water slijt ik stil mijn dagen, Trek slechts eend're kringen, die vervagen, Nooit verdwijnen in de natte spiegel Mijn gebogen hals en mijn figuur. De arend: Ik huis in de rotsige kloven, Ik suis door de stormlucht daarboven, Vertrouwend de slag van mijn vleugel Bij jacht, bij strijd en bij vuur. De zwaan: Aandachtsvol beschouw ik vaak de sterren - diep in 't water welft de hemel verre - En mij trekt een innig diep verlangen Van de aarde naar een hemels land. De arend: Jong wendd' ik naar 't zonlicht mijn vleugels En vierde met wellust de teugels, Wil nooit in het stof blijven hangen, Ik ben aan de goden verwant. De duiven: In de mirtenschaduw, Als twee trouwe gaden, Fladd'ren wij en strelen Elkaars zachte keel. Zoeken en toeren, Vinden en koeren, Smachten en spelen, Liefdestoneel! Venus' wagen trekken, Kozend halzen strekken; Onze blauwe vleugels Geeft zon gouden glans. Zie hoe het glimt zacht, Als zij ons toelacht! Vlucht zonder teugels, Lieflijke dans! Wil de stormen weren, Wil, godin, regeren! Hoed en laat verblijden Zich uw duivenpaar! Laat ons tezamen! Of in de vlammen Offer ons beide Op uw altaar!
Text Authorship:
- Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2008 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.
Lau Kanen.  Contact: boudewijnkanen (AT) gmail (DOT) com
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Based on:
- a text in German (Deutsch) by August Wilhelm Schlegel (1767 - 1845), "Lebensmelodien", written 1797, first published 1799
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This text was added to the website: 2008-01-20
Line count: 45
Word count: 196
Wohl perlet im Glase der purpurne Wein, Wohl glänzen die Augen der Gäste, Es zeigt sich der Sänger, er tritt herein, Zu dem Guten bringt er das Beste, Denn ohne die Leier im himmlischen Saal Ist die Freude gemein auch beim Nektarmahl. Ihm gaben die Götter das reine Gemüth, Wo die Welt sich, die ew'ge, spiegelt, Er hat alles gesehn, was auf Erden geschieht, Und was uns die Zukunft versiegelt, Er saß in der Götter urältestem Rath, Und behorchte der Dinge geheimste Saat. Er breitet es lustig und glänzend aus Das zusammengefaltete Leben, Zum Tempel schmückt er das irdische Haus, Ihm hat es die Muse gegeben, Kein Dach ist so niedrig, keine Hütte so klein, Er führt einen Himmel voll Götter hinein. Und wie der erfindende Sohn des Zeus Auf des Schildes einfachem Runde Die Erde, das Meer und den Sternenkreis Gebildet mit göttlicher Kunde, So drückt er ein Bild des unendlichen All In des Augenblicks flüchtig verrauschenden Schall. Er kommt aus dem kindlichen Alter der Welt, Wo die Völker sich jugendlich freuten, Er hat sich, ein fröhlicher Wandrer, gesellt Zu allen Geschlechtern und Zeiten. Vier Menschenalter hat er gesehn, Und läßt sie am Fünften vorübergehn. Erst regierte Saturnus schlicht und gerecht, Da war es Heute wie Morgen, Da lebten die Hirten, ein harmlos Geschlecht, Und brauchten für gar nichts zu sorgen, Sie liebten und thaten weiter nichts mehr, Die Erde gab alles freiwillig her. Drauf kam die Arbeit, der Kampf begann Mit Ungeheuern und Drachen, Und die Helden fingen, die Herrscher, an, Und den Mächtigen suchten die Schwachen, Und der Streit zog in des Skamanders Feld, Doch die Schönheit war immer der Gott der Welt. Aus dem Kampf gieng endlich der Sieg hervor, Und der Kraft entblühte die Milde, Da sangen die Musen im himmlischen Chor, Da erhuben sich Göttergebilde! Das Alter der göttlichen Phantasie, Es ist verschwunden, es kehret nie. Die Götter sanken vom Himmelsthron, Es stürzten die herrlichen Säulen, Und geboren wurde der Jungfrau Sohn, Die Gebrechen der Erde zu heilen, Verbannt ward der Sinne flüchtige Lust, Und der Mensch griff denkend in seine Brust. Und der eitle, der üppige Reiz entwich, Der die frohe Jugendwelt zierte, Der Mönch und die Nonne zergeisselten sich, Und der eiserne Ritter turnierte. Doch war das Leben auch finster und wild, So blieb doch die Liebe lieblich und mild. Und einen heiligen keuschen Altar Bewahrten sich stille die Musen, Es lebte, was edel und sittlich war, In der Frauen züchtigem Busen, Die Flamme des Liedes entbrannte neu An der schönen Minne und Liebestreu. Drum soll auch ein ewiges zartes Band Die Frauen, die Sänger umflechten, Sie wirken und weben Hand in Hand Den Gürtel des Schönen und Rechten. Gesang und Liebe in schönem Verein Sie erhalten dem Leben den Jugendschein.
Text Authorship:
- by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "Die vier Weltalter", written 1802
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Mooi parelt in glazen de purperen wijn, Mooi glanzen de ogen der gasten, Daar komt ook de zanger voor dit festijn, Die ik graag met het beste belastte; Want zonder de lier in de hemelse zaal Is de vreugde banaal, ook bij 't nectarmaal. Hem gaven de goden het zuiv're gemoed, Waar de wereld zich eeuwig in spiegelt, Hij heeft alles gezien wat op aarde men doet, En wat ons de toekomst verzegelt, Hij zat bij de goden vanouds in de raad En hij hoorde van dingen in hun prilste staat. Hij vouwt het ons vrolijk en prachtig uit, Het nog samengebundelde leven, Tot tempel bouwt hij uit het aardse huis, Hem heeft het de Muze gegeven, Geen dak is zo schamel, geen hutje zo min, Of hij brengt er een hemel vol goden in. En zó als Zeus' pientere zoon heeft bedacht Op zijn schildrond de kosmos te vormen, De aarde, de zee en de sterrenpracht, Ontworpen naar godd'lijke normen, Zo drukt hij een beeld van 't oneindig heelal In een kortdurend vluchtig vervliegend geschal. Hij stamt uit het kinderlijk tijdperk der aard, Toen de volken zich jeugdig vermeiden, Hij heeft zich, als vrolijke zwerver, geschaard Bij alle geslachten en tijden. Vier mensengeslachten zag hij vergaan En laat ze het vijfde maar overslaan. Eerst regeerde Saturnus, simpel en recht, Toen was het heden als morgen, Toen leefden er herders, eenvoudig en echt Zij hoefden voor niets nog te zorgen; Zij vrijden, en zagen werken als straf, De aarde stond alles vrijwillig af. Daarna kwam de arbeid, de strijd ving aan Met monsterwezens en draken, Er traden helden en heersers aan En naar machtigen zochten de zwakken; En de twist sloop in Skamanders veld, Maar de schoonheid werd steeds nog het meest geteld. Uit de strijd kwam eind'lijk de zege voort, Aan de kracht is mildheid ontsproten, Toen zongen de Muzen in 't hemelse koor, Toen verhieven zich beelden van goden. Het tijdperk der godd'lijke fantasie, Het is verdwenen, het was magie. De goden verloren hun hemeltroon, Neer stortten de heerlijke zuilen, En geboren werd uit de Maagd een zoon, Om de wonden der aarde te helen. Taboe werd het lessen van zinn'lijke dorst, En de mens greep denkend naar zijn borst. En de wufte, de weeld'rige toon viel weg Die de vrolijke jeugd eerst tooide, De non en de monnik, zij geselden zich En de ijzeren ridder toernooide. Maar al was het leven dan duister en wild, Toch bleef nog de liefde lieflijk en mild. Een schrijn van heilig en teder albast bewaarden de Muzen getrouwe, Voort leefde wat edel en eerbaar was, In de zedige boezem der vrouwen. De vlam van het lied ontbrandde weer gauw Vanuit schone minne en liefdestrouw. Daarom moet een eeuwige, tedere band De vrouwen, de zangers omvlechten, Zij werken en weven, hand in hand, De gordel van 't schone en 't gerechte. Gezang en liefde, verenigd in deugd, Zij behouden voor 't leven de glans der jeugd.
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- a text in German (Deutsch) by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "Die vier Weltalter", written 1802
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This text was added to the website: 2008-04-11
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