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German (Deutsch) translations of Acht Lieder von Heinrich Heine, opus 5

by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850)

1. Aus alten Märchen winkt es  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Aus alten Märchen winkt es", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 1, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Aus alten Märchen winkt es
Hervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt es
Von einem Zauberland;

Wo bunte Blumen blühen
Im gold'nen Abendlicht,
Und lieblich duftend glühen,
Mit bräutlichem Gesicht;

Und grüne Bäume singen
Uralte Melodei'n,
Die Lüfte heimlich klingen,
Und Vögel schmettern drein;

Und Nebelbilder steigen
Wohl aus der Erd' hervor,
Und tanzen luft'gen Reigen
Im wunderlichen Chor; 

Und blaue Funken brennen
An jedem Blatt und Reis,
Und rote Lichter rennen
Im irren, wirren Kreis;

Und laute Quellen brechen
Aus wildem Marmorstein.
Und seltsam in den Bächen
Strahlt fort der Widerschein. 

Ach, könnt' ich dorthin kommen,
Und dort mein Herz erfreu'n,
Und aller Qual entnommen,
Und frei und selig sein!

Ach! jenes Land der Wonne,
Das seh' ich oft im Traum,
Doch kommt die Morgensonne,
Zerfließt's wie eitel Schaum.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 43

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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 148.

Note: this is the original version. Later editions had many changes.

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
2. Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 2, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne,
Die liebt' ich einst alle in Liebeswonne.
Ich lieb' sie nicht mehr, ich liebe alleine
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine;1
Sie selber, aller Liebe [Bronne]2,
Ist Rose und Lilie und Taube und Sonne.3

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 3

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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 113.

1 Lachner adds: "Sie lieb ich alleine."
2 Meyerbeer, Schumann: "Wonne"
3 Lachner adds: "Ich liebe alleine die Reine, die Eine, / Sie selber ist Taube und Sonne."

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
3. Ich will meine Seele tauchen  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Ich will meine Seele tauchen", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 3, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Ich will meine Seele tauchen
In den Kelch der Lilie hinein;
Die Lilie soll [klingend]1 hauchen
Ein Lied von der Liebsten mein.

Das Lied soll [schauern]2 und beben
Wie der Kuß von ihrem Mund,
Den sie mir einst gegeben
In wunderbar süßer Stund'.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 7

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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 115.

1 Raif: "klingen und"
2 Raif: "schau'rn"

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
4. Das alte Lied
 (Sung text)
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Das alte Lied", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 4, published 1831, stanza 4 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
 ... 

    Ei! kennt ihr noch das alte Lied,
    Das einst so wild die Brust durchglüht,
    Ihr Saiten dumpf und trübe?
    Die Engel, die nennen es Himmelsfreud,
    Die Teufel, die nennen es Höllenleid,
    Die Menschen, die nennen es: Liebe! 

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Traumbilder, no. 8

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by Heinrich Heine (1797 - 1856)
5. Lieb Liebchen, leg's Händchen aufs Herze   [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Lieb Liebchen, leg's Händchen aufs Herze ", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 5
Language: German (Deutsch) 
Lieb' Liebchen, leg's Händchen [aufs]1 Herze mein; -
Ach, hörst du, wie's [pochet]2 im Kämmerlein?
Da hauset ein Zimmermann schlimm und arg,
Der zimmert mir einen Totensarg.

[Es]3 hämmert und klopfet bei Tag und bei Nacht;
[Es]3 hat mich schon längst um den Schlaf gebracht.
Ach! sputet Euch, Meister Zimmermann,
Damit ich [balde]4 schlafen kann.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1817, appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Lieder, no. 4, first published 1827

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Note: first titled "Der Zimmermann"; later titled "Holzmeyer"
1 Medtner: "auf" [sic]
2 Lange-Müller: "pocht"
3 Lange-Müller: "Er"
4 Lachner: "bald"; Franz: "nun balde"

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
6. Wasserfahrt  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Wasserfahrt", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 6, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Ich stand gelehnet an den Mast,
Und zählte jede Welle.
[Ade!]1 mein schönes Vaterland!
Mein Schiff, das segelt schnelle!

Ich [kam schön]2 Liebchens Haus vorbei,
Die Fensterscheiben blinken;
Ich [guck']3 mir fast die Augen aus,
Doch [will mir niemand]4 winken.

Ihr Tränen, bleibt mir aus dem Aug',
Daß ich nicht dunkel sehe.
[Mein krankes]5 Herze brich mir nicht
Vor [allzugroßem]6 Wehe.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), "Wasserfahrt", appears in Buch der Lieder, in Junge Leiden, in Romanzen, no. 14

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1 Lachner: "Leb wohl"
2 Hensel: "geh' bei"
3 Lachner: "schau"
4 Hensel: "niemand will mir"
5 Hensel, Pfitzner: "Du armes"
6 Hensel: "übergroßem"

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
7. Du schönes Fischermädchen  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Du schönes Fischermädchen", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 7, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Du schönes Fischermädchen,
Treibe den Kahn an's Land;
Komm zu [mir und setze]1 dich nieder,
Wir kosen Hand in Hand.

Leg' an mein Herz dein Köpfchen,
Und [fürchte]2 dich nicht [zu]3 sehr,
[Vertrau'st du dich]4 doch [sorglos]5
Täglich dem wilden Meer.

Mein Herz gleicht ganz dem Meere,
Hat Sturm [und]6 Ebb' und Fluth,
Und manche schöne Perle
In seiner Tiefe ruht.7

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1824, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 8, first published 1824

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Confirmed with Buch der Lieder von H. Heine. Hamburg bei Hoffmann und Campe. 1827, page 186; and with Reisebilder von H. Heine. Erster Theil. Hamburg, bey Hoffmann und Campe. 1826, page 12.

First published as number XII of Drei und dreißig Gedichte von H. Heine in Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Herausgegeben von F. W. Gubitz. Achter Jahrgang. Berlin, 1824. In der Maurerschen Buchhandlung. Sonnabend den 27. März. 50stes Blatt, page 246.

1 Meyerbeer: "mir, setz"; Oechsner: "mir und setz'"
2 Oechsner: "fürcht'"
3 André, Dresel: "so"
4 Dresel: "Trauest du"
5 Mendel: "täglich"
6 Oechsner: "hat"
7 Meyerbeer adds:
Komm! Komm!
Du schönes Fischermädchen, komm, komm,
Wir kosen Hand in Hand.
Komm! Komm! Komm!

by Heinrich Heine (1797 - 1856)
8. Die Rheinfahrt  [sung text not yet checked]
by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850), "Die Rheinfahrt", op. 5 (Acht Lieder von Heinrich Heine) no. 8, published 1831 [ voice and piano ]
Language: German (Deutsch) 
Wie der Mond sich leuchtend dränget
Durch den dunkeln Wolkenflor,
Also taucht aus dunkeln Zeiten
Mir ein lichtes Bild hervor.

Saßen all auf dem Verdecke,
Fuhren stolz hinab den Rhein,
Und die sommergrünen Ufer
Glühn im Abendsonnenschein.

Sinnend saß ich zu den Füßen
Einer Dame, schön und hold;
In ihr liebes bleiches Antlitz
Spielt' das rote Sonnengold.

Lauten klangen, Buben sangen,
Wunderbare Fröhlichkeit!
Und der Himmel wurde blauer,
Und die Seele wurde weit.

Märchenhaft vorüberzogen
Berg und Burgen, Wald und Au; -
Und das alles sah ich glänzen
In dem Aug der schönen Frau.

Text Authorship:

  • by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 40, first published 1823-4

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by Heinrich Heine (1797 - 1856)
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