German (Deutsch) translations of Tragödie : Drei Lieder von Heinrich Heine, opus 157
by Ferdinand von Hiller (1811 - 1885)
Entflieh mit mir und sei mein Weib, Und ruh' an meinem Herzen aus; In weiter Ferne sei mein Herz dir Vaterland und Vaterhaus. Und fliehst du nicht, so sterb' ich hier Und du bist einsam und allein; Und bleibst du auch im Vaterhaus, Wirst doch wie in der Fremde sein.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 1
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Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht, Es fiel auf die bunten Blaublümelein: Sie sind verwelket, verdorret. Ein Jüngling hatte ein Mädchen lieb, Sie flohen heimlich von Hause fort, Es wusst's weder Vater noch Mutter. Sie sind gewandert hin und her, Sie haben gehabt weder Glück noch Stern, Sie sind gestorben, verdorben.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 2 [an adaptation]
Based on:
- a text in German (Deutsch) from Volkslieder (Folksongs) , "Blaublümelein", collected by Arnim and Brentano
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See also Backer-Grøndahl's song, which uses some of this text.
Notes
Stanza 1, line 3: in Tomášek's setting, in the repetition this line reverts to its original "Sie sind verwelket, verdorret."
Stanza 3, line 3: in Tomášek's setting, in the repetition this line reverts to its original
"Sie sind verdorben, gestorben."
Auf ihrem Grab, da steht eine Linde,
Drin pfeifen die Vögel und Abendwinde,
Und drunten sitzt auf dem grünem Platz,
Des Müllersknecht mit seinem Schatz.
Die Winde weh'n so still und so schaurig,
Die Vögel singen so süß und ... traurig:
Die schwatzenden Buhlen, sie werden stumm,
Sie weinen und wissen selbst nicht warum.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Neue Gedichte, in Verschiedene, in Tragödie, no. 3
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