German (Deutsch) translations of Vier deutsche Lieder für Sopran (oder Tenor), opus 144
by Heinrich August Marschner (1795 - 1861)
1. Frühlingsnacht  [sung text not yet checked]
by Heinrich August Marschner (1795 - 1861), "Frühlingsnacht", op. 144 (Vier deutsche Lieder für Sopran (oder Tenor)) no. 1, published 1849 [ soprano or tenor and piano ], Leipzig, Hofmeister
Language: German (Deutsch)
[Übern]1 Garten durch die Lüfte Hört' ich Wandervögel ziehn, Das bedeutet Frühlingsdüfte, Unten fängt's schon an zu blühn. Jauchzen möcht' ich, möchte weinen, [Ist mir's]2 doch, als könnt's nicht sein! Alte Wunder wieder scheinen Mit dem [Mondesglanz]3 herein. Und der Mond, die Sterne sagen's, Und im [Träumen]4 rauscht's der Hain, Und die Nachtigallen schlagen's: [Sie ist deine, sie ist dein]5!
Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Frühlingsnacht", appears in Gedichte, in 4. Frühling und Liebe
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View original text (without footnotes)Confirmed with Gedichte von Joseph Freiherrn von Eichendorff, Halle: Druck und Verlag von Otto Hendel, 1888, page 160.
Note: the Dover score for Schumann's song has "Alle" instead of "Alte" in stanza 2, line 3, word 1.
1 Bill, Gumbert, Sternberg: "Über'm"; further changes for Gumbert and Sternberg may exist not noted above.2 Bill: "Ist's mir"
3 Bill, Jensen: "Mondenglanz"
4 Jensen, Schumann: "Traume"
5 Bill: "Sie, ja sie ist dein, sie ist dein"
by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
2. Die Thräne quillt
by Heinrich August Marschner (1795 - 1861), "Die Thräne quillt", op. 144 (Vier deutsche Lieder für Sopran (oder Tenor)) no. 2, published 1849 [ soprano or tenor and piano ], Leipzig, Hofmeister
Language: German (Deutsch)
Die Träne quillt, wenn ich an dich, Glück meiner Kindheit, denke, in deine Lust und Unschuld mich wehmütig still versenke. Die Träne quillt, gedenk ich dein, du gold'ne Zeit der Liebe; mir ist, als ob nur Traum und Schein von deinem Glanz mir bliebe. Die Träne quillt, schau' ich empor in ungemess'ne Ferne, zu finden, die ich hier verlor, im weiten Reich der Sterne. Die Träne quillt, wenn ich nach dir, zurück nach dir mich sehne; o kehre heim, bist du bei mir, quillt nur die Freudenträne.
by Anonymous / Unidentified Author
3. Der Liebe Leiden  [sung text not yet checked]
by Heinrich August Marschner (1795 - 1861), "Der Liebe Leiden", op. 144 (Vier deutsche Lieder für Sopran (oder Tenor)) no. 3, published 1849 [ soprano or tenor and piano ], Leipzig, Hofmeister
Language: German (Deutsch)
Was zu allem Thun Mir die Lust verleidet, Was voll Unmuth mich Hin und wieder treibet, Ach, ich weiß es nicht! Was in Nächten mir Allen Schlummer scheuchet, Was die Röthe mir Von den Wangen bleichet, Ach, ich weiß es nicht! Ob es anders wär', Könnt ich sie noch sehen, Ob es anders wär', Könnt' ich bei ihr stehen, Ach, ich weiß es nicht! Ob die Ruhe je Sich im Busen mehret, [Und]1 die Röthe mir Zu den Wangen kehret, Ach, ich weiß es nicht!
Text Authorship:
- by Johann Peter Eckermann (1792 - 1854), "Der Liebe Leiden", appears in Gedichte, in Lieder
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View original text (without footnotes)Confirmed with Gedichte von J.P. Eckermannn, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1838, pages 33-34
1 Hensel: "Ob" by Johann Peter Eckermann (1792 - 1854)
4. Lebewohl im Gesange
by Heinrich August Marschner (1795 - 1861), "Lebewohl im Gesange", op. 144 (Vier deutsche Lieder für Sopran (oder Tenor)) no. 4, published 1849 [ soprano or tenor and piano ], Leipzig, Hofmeister
Language: German (Deutsch)
In stiller Nacht, wenn hoch am Himmel die Sterne glüh'n, im Laube tief die Blumen blüh'n, der Mond ersteht in Silberpracht, Gesang! dann lösest du in Tränen der Seele namenloses Sehnen. Im Sonnenlicht, wenn rings umher die Freude winkt, ein gold'ner Wein im Becher blinkt, aus holden Augen Liebe spricht, Gesang! dann trachtest du in Tönen des Tages Wonne zu verschönen. In trüber Zeit, wenn die Gefahr sich rings erhebt, in Sorgen oft das Herz erbebt, die Erde kaum noch Trost verleiht, Gesang! dann lenkest du nach oben das Auge zu dem Vater droben. Im Lebewohl, wenn Liebe mit dem letzten Kuss vom stillen Glück sich trennen muss, im bangen, letzten Lebewohl, Gesang! vermagst du zu verkünden, was treue Herzen tief empfinden.