Hätt' ich tausend Arme zu rühren! Könnt' ich brausend Die Räder führen! Könnt' ich wehen Durch alle Haine! Könnt' ich drehen Alle Steine! Daß die schöne Müllerin Merkte meinen treuen Sinn! Ach, wie ist mein Arm so schwach! Was ich hebe, was ich trage, Was ich schneide, was ich schlage, Jeder Knappe thut es nach. Und da sitz' ich in der großen Runde, Zu der stillen kühlen Feierstunde, Und der Meister spricht zu Allen: Euer Werk hat mir gefallen; Und das liebe Mädchen sagt Allen eine gute Nacht.
J. Lang sets lines 1-16
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Erstes Bändchen. Zweite Auflage. Deßau 1826. Bei Christian Georg Ackermann, pages 11-12; and with Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Dessau, 1821. Bei Christian Georg Ackermann, pages 12-13.
First published with the title Feierabend in Frauentaschenbuch für das Jahr 1818 von de la Motte Fouqué. Nürnberg, bei Joh. Leonh. Schrag, pages 347-348; and also (title: Am Feierabend) in Gaben der Milde. Viertes Bändchen. Mit Beiträgen von [...]. Für die Bücher-Verloosung "zum Vortheil hülfloser Krieger" herausgegeben von F. W. Gubitz. Berlin, 1818, page 216.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Am Feierabend", appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 1, in Die schöne Müllerin, no. 6, first published 1818 [author's text checked 2 times against a primary source]
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