by Wilhelm Müller (1794 - 1827)
Was vermeid' ich denn die Wege
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Language: German (Deutsch)
Was vermeid' ich denn die Wege, Wo die andren Wandrer gehn, Suche mir versteckte Stege Durch verschneite Felsenhöhn? Habe ja doch nichts begangen, Daß ich Menschen sollte scheun - Welch ein thörichtes Verlangen Treibt mich in die Wüstenein? Weiser stehen auf den Straßen, Weisen auf die Städte zu, Und ich wandre sonder Maßen, Ohne Ruh', und suche Ruh'. Einen Weiser seh' ich stehen Unverrückt vor meinem Blick; Eine Straße muß ich gehen, Die noch Keiner ging zurück.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Herausgegeben von Wilhelm Müller. Zweites Bändchen. Deßau 1824. Bei Christian Georg Ackermann, page 97; and with Deutsche Blätter für Poesie, Litteratur, Kunst und Theater. Herausgegeben von Karl Schall und Karl von Holtei. Breslau 1823, bei Graß, Barth und Comp. No. XLII. 14. März 1823, page 165.
First published in Deutsche Blätter (see above) as no. 7 of the installment of Die Winterreise. Lieder von Wilhelm Müller.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Der Wegweiser", written 1822-23, appears in Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten 2, in Die Winterreise, no. 16, first published 1823 [author's text checked 2 times against a primary source]
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