by Friedrich von Hardenberg (1772 - 1801), as Novalis
Hinüber wall' ich
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Language: German (Deutsch)
Hinüber wall' ich, Und jede Pein Wird einst ein Stachel Der Wollust seyn. Noch wenig Zeiten, So bin ich los, Und liege trunken Der Lieb' im Schooß. Unendliches Leben Wogt mächtig in mir; Ich schaue von oben Herunter nach dir. An jenem Hügel Verlischt dein Glanz - Ein Schatten bringet Den kühlenden Kranz. O! sauge, Geliebter, Gewaltig mich an, Daß ich entschlummern Und lieben kann. Ich fühle des Todes Verjüngende Flut, Zu Balsam und Aether Verwandelt mein Blut - Ich lebe bey Tage Voll Glauben und Muth, Und sterbe die Nächte In heiliger Glut.
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View text with all available footnotesConfirmed with Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel. Dritter Band. Berlin, 1800. bei Heinrich Frölich, pages 194-195; with Novalis Schriften. Herausgegeben von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck. Zweiter Theil. Berlin, 1802- In der Buchhandlung der Realschule, pages 90-91; and with Novalis Schriften. Herausgegeben von Ludwig Tieck und Fr. Schlegel. Dritte Auflage. Zweiter Theil. Berlin, 1815. In der Realschulbuchhandlung, pages 7-8.
Text Authorship:
- by Friedrich von Hardenberg (1772 - 1801), as Novalis, no title, appears in Hymnen an die Nacht, no. 4, first published 1800 [author's text checked 2 times against a primary source]
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