Schlafe, Liebchen, weil's auf Erden
Language: German (Deutsch)
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Schlafe, Liebchen, weil's auf Erden
Nun so still und seltsam wird!
Oben gehn die goldnen Herden,
Für uns alle wacht der Hirt.
In der Ferne ziehn Gewitter;
Einsam auf dem Schifflein schwank,
Greif' ich draußen in die Zither,
Weil mir gar so schwül und bang.
Schlingend sich an Bäum' und Zweigen
In Dein stilles Kämmerlein,
Wie auf goldnen Leitern, steigen
Diese Töne aus und ein.
Und ein wunderschöner Knabe
Schifft hoch über Tal und Kluft,
Rührt mit seinem goldnen Stabe
Säuselnd in der lauen Luft.
Und in wunderbaren Weisen
Singt er ein uraltes Lied,
Das in linden Zauberkreisen
Hinter seinem Schifflein zieht.
Ach, den süßen Klang verführet
Weit der buhlerische Wind,
Und durch Schloß und Wand ihn spüret
Träumend jedes schöne Kind.
F. Mendelssohn sets stanzas 1, 3, 6
C. von Bülow sets stanzas 1, 3-5
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Confirmed with Joseph Freiherrn von Eichendorff, Gedichte, Berlin, Verlag von M. Simion, 1841, page 233.
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[Administrator] , Johann Winkler
This text was added to the website: 2004-04-27
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Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Slaap maar, liefje, nu op aarde
Stil en vreemd de nacht genaakt!
Boven gaan de gouden scharen,
Over ons de herder waakt.
Ver weg trekken onweersbuien;
Eenzaam op de wank'le boot
Grijp ik buiten naar de citer,
'k Voel bedrukt mij, bang in nood.
Naar jouw raam langs boom en takken
Wervelt zich het licht geluid,
Golven als op gouden ladders
Deze tonen in en uit.
En een wondermooie jongen
Zeilt hoog over in zijn vlucht,
Hij zwaait met zijn gouden stafje
Suiz'lend in de lauwe lucht.
En op wonderlijke wijsjes
Zingt hij ook een oeroud lied,
Dat in tere wervelingen
Achter 't kleine schip aan vliet.
Ach, de klank wordt meegenomen
Ver weg door de schalkse wind,
En door slot en wand heen hoort hem
Dromend ieder prachtig kind.