by Friedrich von Schiller (1759 - 1805)
Weit in nebelgrauer Ferne
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Language: German (Deutsch)
Weit in nebelgrauer Ferne Liegt mir das vergang'ne Glück, Nur an Einem schönen Sterne Weilt mit Liebe noch der Blick, Aber wie des Sternes Pracht Ist es nur ein Schein der Nacht. Deckte dir der lange Schlummer, Dir der Tod die Augen zu, Dich besäße doch mein Kummer, Meinem Herzen lebtest du. Aber ach! du lebst im Licht, Meiner Liebe lebst du nicht. Kann der Liebe süß Verlangen, Emma, kann's vergänglich seyn? Was dahin ist und vergangen, Emma, kann's die Liebe seyn? Ihrer Flamme Himmelsglut, Stirbt sie, wie ein irdisch Gut?
E. Wolf Ferrari sets stanzas 1-2
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Friederich Schiller, Erster Theil, Leipzig, 1800, bey Siegfried Lebrecht Crusius, page 300, and with Musen-Almanach für das Jahr 1798, herausgegeben von Schiller. Tübingen, in der J.G.Cottaischen Buchhandlung, pages 115-116.
Text Authorship:
- by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "An Emma", written 1796, first published 1797 [author's text checked 2 times against a primary source]
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