by Peter Cornelius (1824 - 1874)
Eh' nun Wiedersehn und Meiden
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Language: German (Deutsch)
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Eh' nun Wiedersehn und Meiden Mich verwirren, mich erregen, Laß noch einmal mich bescheiden, Dir mein Herz zu Füßen legen. Willst Du Dich mir gnädig zeigen, O so wolle eins mir schenken: Meinem demuthvollen Neigen Ein getreues Angedenken! Nicht ein sehnendes Verzehren, Nicht ein Schmachten voller Schmerzen, Doch ein flammendes Verehren Nehm' ich mit in meinem Herzen. Weihe meines Geistes Waffen, Laß mich Deine Farben tragen, Dir zum Ruhm begeistert schaffen, Dir zu Ehren Schönes wagen! Du, an deren Hand mit Beben Ich betrat die Bahn des Schönen, Sei die Weihe meinem Leben, Sei die Muse meinen Tönen! Woll' an meinem Lied Dich weiden, Töne jedes Dir zum Frommen, Dann ein Bleiben ist mein Scheiden, Und mein Wandern ist ein Kommen. Lasse Lust aus Schmerz erglühen, Glück mich ziehn aus Scheidens Loosen; Lebensblumen, die verblühen, Werden zu Erinn'rungsrosen!
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View text with all available footnotesConfirmed with Peter Cornelius, Gedichte, eingeleitet von Adolf Stern, Leipzig: C.F. Kahnt Nachfolger, 1890, page 107.
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- by Peter Cornelius (1824 - 1874), "Eh' nun Wiedersehn und Meiden", appears in Gedichte, in 1. Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2021-04-30
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