by Aloys Wilhelm Schreiber (1761 - 1841)
Dunkel rauscht des Stromes Welle
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Language: German (Deutsch)
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Dunkel rauscht des Stromes Welle Wo kein Stern am Himmel steht, Niemand sah noch seine Quelle, Niemand weiß, wohin er geht. Was am Ufer fröhlich grünet, Reißt er mit in seinem Gang, Und des Stromes Gottheit sühnet Weder Opfer noch Gesang. Und es wird die Nacht so schaurig, Und der Schiffer sieht kein Land, Und die Erde steht so traurig, Wie aus Gottes Blick verbannt. Aber an des Äthers Bogen Plötzlich tritt ein Stern hervor, Und es schweigt der Groll der Wogen, Und es reißt der Wolkenflor. Stern der Liebe, den wir sehen, Tröstend ist dein Angesicht! Wirst nur du am Himmel stehen, Dann vergeht die Erde nicht.
J. Lang sets stanza 1
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View text with all available footnotesConfirmed with Aloys Wilhelm Schreiber, Gedichte, erster Theil, neueste Auflage, Wien: B. Ph. Bauer, 1817, pages 192-193.
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- by Aloys Wilhelm Schreiber (1761 - 1841), "Der Strom der Zeit" [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website: 2004-05-27
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