by Aloys Wilhelm Schreiber (1761 - 1841)

Der Strom der Zeit
Language: German (Deutsch) 
Dunkel rauscht des Stromes Welle,
wo kein Stern am Himmel steht;
niemand sah noch seine Quelle,
niemand weiß, wohin er geht.

Endlos geht die Fahrt und traurig,
und das Ziel bleibt unbekannt;
durch die dunkle Nacht so schaurig
winkt dem Fährmann nirgends Land.

Plötzlich durch die Wolken dringet
eines hellen Sternes Licht,
hoffnungsfroh der Schiffer singet:
Gott verlässt die Seinen nicht!

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Bertram Kottmann

This text was added to the website: 2004-05-27
Line count: 12
Word count: 61