Ich hört ein Sichlein rauschen
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Ich hört ein Sichlein rauschen, Wohl rauschen durch das Korn; Ich hört ein Mägdlein klagen, Sie hätt ihr Lieb verlorn. Laß rauschen, Lieb, laß rauschen! Ich acht nicht, wie es geh; Ich thät mein Lieb vertauschen In Veilchen und im Klee. Du hast ein Mägdlein worben In Veilchen und im Klee: So steh ich hier alleine; Thut meinem Herzen weh. Ich hör ein Hirschlein rauschen, Wohl rauschen durch den Wald; Ich hör mein Lieb sich klagen: Die Lieb verrauscht so bald. Laß rauschen. Lieb, laß rauschen! Ich weiß nicht, wie mir wird; Die Bächlein immer rauschen, Und keines sich verirrt.
J. Brahms sets stanzas 1-3
W. Heinemann sets stanzas 1-3
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder gesammelt von Ludw. Achim von Arnim und Clemens Brentano,, Erster Theil, mit Einleitung und Anmerkungen von Robert Boxberger, Berlin: Gustav Hempel, [1880], pages 491-492.
Part of this text is used in Mengelberg's Erinnerung beim Wein.Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) ( 16th century ) , "Laß rauschen, Lieb, laß rauschen", appears in Des Knaben Wunderhorn [author's text checked 2 times against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2004-06-21
Line count: 20
Word count: 108