by Christoph August Tiedge (1752 - 1841)
Heil'ge Nacht! du führest deine Globen
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Language: German (Deutsch)
Heil'ge Nacht! du führest deine Globen Still und friedlich durch den Himmelsraum; Wohnet Licht und Friede nur dort oben? Ist hienieden alles Traum? Traumgestalten gleich, dahingeschwunden Sind, im wilden Kampfe des Gewühls, Die erhabnen, großen Weihestunden Unsers zartesten Gefühls. Hat der edle Sieger welke Kränze, Hat er Totenkränze nur gepflegt, Die er, scheidend, an der öden Grenze Dieses Lebens niederlegt? Ruhe, dich! dich such' ich, holder Friede! Suche dein Gestirn am Himmel auf; Tief im Dunkel, tief verirrt und müde Schließt dein Pilger seinen Lauf.
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- by Christoph August Tiedge (1752 - 1841), no title, appears in Urania, in Erster Gesang (Klagen des Zweiflers) [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2009-02-16
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