Ich ging mit Lust durch einen grünen...
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald, Ich hört' die Vöglein singen, Sie sangen so jung, sie sangen so alt, Die kleinen Waldvögelein in dem Wald, Wie gern hört' ich sie singen. Nun sing, nun sing, Frau Nachtigall, Sing du's bei meinem Feinsliebchen: „Komm schier, komm schier, wenn's finster ist, Wenn niemand auf der Gassen ist, Herein will ich dich lassen.” Der Tag verging, die Nacht brach an, Er kam zu Feinslieb gegangen. Er klopft so leis wohl an den Ring, Ei schläfst du, oder wachst du, Kind? Ich hab' so lang gestanden. Daß du so lang' gestanden hast, Ich hab' noch nicht geschlafen; Ich dacht' als frei in meinem Sinn, Wo ist mein Herzallerliebster hin, Wo mag er so lang' bleiben? Wo ich so lang' geblieben bin, Das darf ich dir wohl sagen: Beim Bier und auch beim roten Wein, Bei einem schwarzbraunen Mädelein, Hätt' deiner bald vergessen.
G. Mahler sets stanzas 1-3
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Des Knaben Wunderhorn: alte deutsche Lieder gesammelt von L. A. v. Arnim und Clemens Brentano, herausgegeben von Eduard Griesebach, Leipzig, Max Hesses Verlag, 1806, pages 45-46.
Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) , "Waldvögelein", appears in Des Knaben Wunderhorn, Mündlich [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Jakob Kellner
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 25
Word count: 155