by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
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Language: German (Deutsch)
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt, Dem will er seine Wunder weisen In Berg und Wald und Strom und Feld. Die Trägen, die zu Hause liegen, Erquicket nicht das Morgenrot, Sie wissen nur vom Kinderwiegen, Von Sorgen, Last und Not um Brot. Die Bächlein von den Bergen springen, Die Lerchen schwirren hoch vor Lust, Was sollt' ich nicht mit ihnen singen Aus voller Kehl' und frischer Brust? Den lieben Gott laß ich nur walten; Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld, Und Erd' und Himmel will erhalten, Hat auch mein Sach' aufs Best' bestellt.
F. Mendelssohn sets stanzas 1, 3-4
F. Fröhlich sets stanzas 1, 3-4 in (at least) one setting - see below for more information
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- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), title 1: "Der frohe Wandersmann", title 2: "Reisesegen", appears in Gedichte, in 1. Wanderlieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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Word count: 103