by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857) and sometimes misattributed to Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)
In einem kühlen Grunde
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Language: German (Deutsch)
In einem kühlen Grunde da geht ein Mühlenrad, mein Liebchen ist verschwunden, die dort gewohnet hat. Sie hat mir Treue versprochen, gab mir einen Ring dabei, sie hat die Treue gebrochen, das Ringlein sprang entzwei. Ich möcht' als Spielmann reisen weit in die Welt hinaus, und singen meine Weisen und gehn von Haus zu Haus. Ich möcht' als Reiter fliegen wohl in die blut'ge Schlacht, um stille Feuer liegen Im Feld bei dunkler Nacht. Hör' ich das Mühlrad gehen, Ich weiß nicht, was ich will, Ich möcht' am liebsten sterben, Dann wär's auf einmal still.
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View text with all available footnotesNote: Kreutzer's version is sometimes erroneously credited to Uhland. The original poem is also sometimes titled "Untreue" and substitutes "Liebste" for "Liebchen" in line 1-3.
Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Das zerbrochene Ringlein", appears in Gedichte, in 7. Romanzen [author's text checked 1 time against a primary source]
- sometimes misattributed to Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 20
Word count: 103