by Klaus Groth (1819 - 1899)
Der Frühling, der sich neu belaubt
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Language: German (Deutsch)
Der Frühling, der sich neu belaubt, Wohl ist er wunderbar, Doch seh ich nur dein liebes Haupt, Dein schönes, braunes Haar. Die blauen Veilchen seh ich nicht, Vor deinen Augen blau, Zu Wald und Wiese geh ich nicht, Ich geh zur "lieben Frau". Und was ich bete, bist nur du, Und was ich denke: dein! Und schließ ich spät die Augen zu, Dein Bild dringt doch hinein. Da steht's in aller Blumen Pracht, Da steht's in Jugendgrün, Kein Winter schadet, keine Nacht, Für immer wird es blühn.
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View text with all available footnotesConfirmed with Klaus Groth's Gesammelte Werke, Vierter Band, Plattdeutsche Erzählungen - Hochdeutsche Gedichte, Kiel und Leipzig: Verlag von Lipsius & Tischer, 1893, pages 251-252.
Text Authorship:
- by Klaus Groth (1819 - 1899), no title, written 1859, appears in Hundert Blätter, Paralipomena zum Quickborn, in An meine Frau [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2011-05-12
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