by Friedrich Gleich (1782 - 1842)
Ich kenn' ein Blümchen
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Language: German (Deutsch)
Ich kenn' ein Blümchen, So einfach, so schön; Wie Engel des Himmels Im Lichtglanz zu sehn. Es hüllet bescheiden In Demuth sich ein; Es ist dieses Blümchen Wie Unschuld so rein. Noch trauert die Erde In starrendem Eis; Da hüllt sich das Zarte In blendendes Weiß. Doch ehe die Nachtigall Singet ihr Lied, Ist schon mein liebliches Blümchen verblüht. Es lächelt voll Wehmuth, Voll Mitleid mir zu; Dann winken die Sterne, Es eilet zur Ruh'. Ich liebe dich, Blümchen Auf schneeiger Flur; Dich, Bote der bessern Der höhern Natur. O, wäre das Leben Ein Bild nur von dir: Dann wäre der Friede Des Himmels schon hier.
F. Silcher sets stanzas 1-3, 5-7
J. Maier sets stanzas 1-3, 5-7
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View text with all available footnotesConfirmed with Erster Führer durch den deutschen Dichterhain, ed. by K. F. W. Wander, Breslau: Wilhelm Gottlieb Korn, 1845, no. 652, page 319.
Text Authorship:
- by Friedrich Gleich (1782 - 1842), "Das Schneeglöckchen" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2019-03-30
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