by Otto Roquette (1824 - 1896)

Du willst nicht mit zum Tanze gehn
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG
Du willst nicht mit zum Tanze gehn, 
Du Röslein hold und heilig?
So bleib ich dir am Fenster stehn,
So ist der Tanz nicht eilig.
Wie blickt dein Auge tief und klar,
Und dringt ins Herz so wunderbar,
Als wie die Frühlingssonne,
     Ja Sonne! 

In meinem Garten, blau und weiß
Erstehn der Blümlein viele,
Da brech' ich Laub und Blüthenreis,
Die flecht ich, wie zum Spiele.
Zu all den Blümlein weiß und blau,
Wohin ich geh, wohin ich schau, 
Fehlt mir nur noch die Rose,
     Ja Rose.

Und willst du mir das Röslein sein, 
Wie süß will ich dich hegen, 
Zum Garten dir mein Herze weihn,
Mit Liebethau dich pflegen! 
Nimm hier den Strauß, nimm hier den Kranz,
Komm, Schönste, komm mit mir zum Tanz,
Und sei fortan die Meine,
     Ja Meine!

About the headline (FAQ)

Confirmed with Liederbuch von Otto Roquette, Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta'scher Verlag, 1852, pages 116-117.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

This text was added to the website: 2014-09-16
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