Translation by Anonymous / Unidentified Author

Solo i Salen
Language: Danish (Dansk) 
De andre har plukket Dig Blomst paa Blomst, 
plukket Skaalen fuld,
og lagt omkring Randen en Ring af det Guld,
som de røved fra Stjernernes Himmel. 
Jeg ligger i Græsset, jeg fik min Bekomst;
hvor er mine Sange? jeg har kun et Suk; -- 
Du er altfor vidunderlig, altfor smuk, 
din Dejlighed gjorde mig svimmel.

Lad Sangen kun klinge i Slottets Sal,
jeg er ikke med.
Min Kjærlighed søger det skjulteste Sted;
dér vil den synge sine Sange.
Jeg vrager det Flitter, de Andre stjal,
nøgen er min Harpe, kun fattigt mit Kvad, --
men hvis Du mig vinked og bønlig bad,
da stod jeg i guldslagne Spange.

Da tren jeg i Salen, saa Sangen tav,
med mit Sværd i Haand.
Min Harpe var smykket med Silke og Baand,
den skulde vel Visen forandre.
Lad høre, hvad synger det Sanger-Laug!
Blomster vil I byde den straalende Viv: --
men jeg byder min Ære, byder mit Liv.
Hvad bliver saa Rest for de Andre? 

Note: modernized spelling would change all occurrences of 'aa' to 'å'


Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):

Settings in other languages, adaptations, or excerpts:

  • Also set in German (Deutsch), a translation by Anonymous/Unidentified Artist ; composed by Jørgen Henrik Malling.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2009-06-26
Line count: 24
Word count: 160

Ritterliche Liebe
Language: German (Deutsch)  after the Danish (Dansk) 
Die Andern brachten Gaben dir um und um,
manches Blümlein hold,
und legten dir zu Füßen das blinkende Gold,
das sie frevelnd den Sternen entwendet.
Hier lieg' ich im Grase, besiegt und stumm.
Wo sind meine Lieder? Hab' keine mehr;
du bist allzu bezaubernd, herrlich und hehr,
dein Liebreiz hat schier mich geblendet. 

Sie singen dein Lob in des Schlosses Saal -
gleißend Ton und Wort!
Doch meine Liebe sucht sich den einsamsten Ort,
da singt sie ihr Hoffen und Bangen.
Nicht prunkhafter Flitter ward meine Wahl,
schmucklos ist die Harfe, mein Wams ist nur arm.
Schenktest du einen Blick doch mir, freundlich und warm,
dann stünd' ich in goldenen Spangen.

Dann trät' in den Saal ich mit blankem Schwert,
jäh verstummt' der Sang;
von meiner Harfe tönt' es mit anderem Klang,
den Keiner sollt' wagen zu höhnen.
Lasst sehen, was sind eure Gaben wert?
Gold und Blumen gabt ihr dem strahlenden Weib?
Seht, die Ehre biet' ich ihr, und Leben und Leib,
sie preis' ich in Taten und Tönen!

Authorship:

Based on:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Researcher for this text: Johann Winkler

This text was added to the website: 2021-04-11
Line count: 24
Word count: 170