Translation by Georg Friedrich Daumer (1800 - 1875)

Wehe mir, mein Rosenkränzlein
Language: German (Deutsch)  after the Persian (Farsi) 
Wehe mir, mein Rosenkränzlein,
Weh, es ist entzwei gesprungen,
Denn zu heiß um deine Hüfte
Hatte sich mein Arm geschlungen.

Ach, wie soll ich zelleneinsam
Läppische Gebete murmeln,
Der ich also glüh' und sprühe,
Von verliebten Huldigungen.

Also hat kein Herz gelodert,
Seit geboren ward die Liebe,
Seit in alten Wundermähren
Thaten ihrer Macht erklungen.

Seit Cosroen und Schirine,
Leila's und Medschnune waren,
Seit Ferhade voll Verzweiflung
Ihre Hände wund gerungen.

Von der unerhörten Flamme,
Welche mir im Busen wütet,
Ist die Sonne nur ein Funke,
Der sich in die Luft geschwungen.

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Authorship

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Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2007-12-03 00:00:00
Last modified: 2014-06-16 10:02:32
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