possibly by Emanuel von Geibel (1815 - 1884) and possibly by Paul Heyse (1830 - 1914)

Händlein so linde
Language: German (Deutsch) 
Händlein so linde, 
Herz gleich dem Winde. 
Ist dein Freund dir gar zuwider, 
dem das Leben du zu danken? 
Hemmen auch so holde Schranken, 
nicht dein flatterhaft Gefieder? 
Jeder Wind entführt dich wieder 
und erführt mein Glück geschwinde.

Händlein so Linde, 
Herz gleich dem Winde. 
Dich zu leiten, dich zu hüten 
hab´ ich traurig mich besonnen, 
dass du nicht die alten Wonnen 
wandelst in der Hölle Wüthen. 
Ach und deines Lenzes Blüthen 
Hauchen kühl wie Eiseswinde!

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2017-06-01
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Word count: 76