by Ludwig Jacobowski (1868 - 1900)

Nach Hause
Language: German (Deutsch) 
Das macht die Sommernacht so schwer:
Die Sehnsucht kommt und setzt sich her
und streichelt mir die Wange.
    Man hat so wunderlichen Sinn;
man will wohin, weiß nicht wohin,
und steht und guckt sich bange.

Wonach?
       Die Fackel in der Hand,
so weist die Sehnsucht weit ins Land,
wo tausend Wege münden.
    Ach! einen [möchte]1 ich schon geh'n,
»Nach Hause!« müßte drüber steh'n. -
O Herz, nun geh' ihn finden!

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Confirmed with Leuchtende Tage. Neue Gedichte 1896-1898 von Ludwig Jacobowski, 2. Aufl., J.C.C.Bruns’ Verlag, Minden in Westf. 1901, page 133.

1 Marx: "wüßt"

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2011-07-25 00:00:00
Last modified: 2017-02-28 17:29:36
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