by Gall Morel, Pater (1803 - 1872)
Sommermorgen
Language: German (Deutsch)
Chosen for Diff
Zur Mette ruft der Glocke Ton, Im Wald die Vöglein singen; Die junge Sonne nahet schon, Den Tag heraufzubringen. O Morgenhauch, so frisch und rein, Dich athmen alle Blumen ein! Der Brunnen rauscht voll Lebenssaft, Der Mäher wetzt das Eisen, Die Lerche singt mit neuer Kraft In ätherblauen Kreisen – Und mich ergreift es sanft und still, Ich weiß nicht was es werden will. Die Welt so groß und ich so klein! Mein Morgen längst vorüber! Ich hoffte so beglückt zu sein, Nun wird es immer trüber. Der jungen Tage Lenzesglück Bringt uns kein Sommer mehr zurück.
Confirmed with Gedichte von Pater Gall Morel. Zweite Sammlung, Einsiedeln und New York: Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nikolaus Benziger, 1859, page 226.
Text Authorship:
- by Gall Morel, Pater (1803 - 1872), "Sommermorgen", appears in Gedichte. Zweite Sammlung, in Vermischte Gedichte [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Sommermorgen", published 1877 [ men's chorus a cappella ], from Neue Gesänge für den Männerchor, no. 5, St. Gallen, Huber & Co [sung text not yet checked]
- by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Sommermorgen", published 1880 [ men's chorus ], from Neue Gesänge für den Männerchor, Heft 1, no. 6, St. Gallen, Zürich: Hug [sung text not yet checked]
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-07-21
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