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Heinrich Heine (1797 - 1856)
Die Wellen blinken und fließen dahin
Language: German (Deutsch)
Our translations: CAT DUT ENG FRE
Die Wellen blinken und fließen dahin,
Es liebt sich so lieblich im Lenze!
Am Flusse sitzet die Schäferin
Und windet die zärtlichsten Kränze.
Das knospet und quillt und duftet und blüht,
es liebt sich so lieblich im Lenze!
Die Schäferin seufzt aus vollem Gemüt:
»Wem geb' ich meine Kränze?«
Ein Reiter reitet den Fluß entlang,
er grüßet so blühenden Mutes,
die Schäferin schaut ihm nach so bang,
fern flattert die Feder des Hutes.
Sie weint und wirft in den gleitenden Fluß
die schönen Blumenkränze.
Die Nachtigall singt von Lieb' und Kuß,
es liebt sich so lieblich im Lenze!
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Note: in later editions, Heine changed "quillt und duftet und blüht" to "quillt, mit duftender Lust" in stanza 2, line 1. In addition, "vollem Gemüt" was changed to "tiefer Brust" in stanza 2, line 3.
Text Authorship:
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Researcher for this text: Emily Ezust [
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This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 100
De golven blinken en stromen daarheen
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
De golven blinken en stromen daarheen,
De lente geeft liefde veel kansen!
Bij ’t water zit daar de herderin
En windt zich de lieflijkste kransen.
Dat bot maar en bloeit en geurt door de lucht,
De lente geeft liefde veel kansen!
De herderin slaakt een diepe zucht:
“Wie geef ik toch mijn kransen?”
Een ruiter rijdt de rivier hard langs,
Hij groet haar, blijft blij galopperen.
De herderin kijkt hem na met angst,
Ginds wuift nog zijn hoed met veren.
Zij schreit en gooit in de ijlende stroom
De mooie bloemenkransen.
De nachtegaal zingt van liefd’ en droom,
De lente geeft liefde veel kansen!