by Heinrich Heine (1797 - 1856)
Das Meer erglänzte weit hinaus
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Language: German (Deutsch)
Das Meer erglänzte weit hinaus, Im letzten Abendscheine; Wir saßen am einsamen Fischerhaus, Wir saßen stumm und alleine. Der Nebel stieg, das Wasser schwoll, Die Möve flog hin und wieder; Aus deinen Augen, liebevoll, Fielen die Thränen nieder. Ich sah sie fallen auf deine Hand, Und bin auf's Knie gesunken; Ich hab' von deiner weißen Hand Die Thränen fortgetrunken. Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib, Die Seele stirbt vor Sehnen; - Mich hat das unglückseel'ge Weib Vergiftet mit ihren Thränen.
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View text with all available footnotesConfirmed with Buch der Lieder von H. Heine. Hamburg bei Hoffmann und Campe. 1827, page 193; and with Reisebilder von H. Heine. Erster Theil. Hamburg, bey Hoffmann und Campe. 1826, page 19.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1823-24, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 14, first published 1826 [author's text checked 1 time against a primary source]
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