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Wie wohl ist mir im Dunkeln! Wie weht die laue Nacht! Die Sterne Gottes funkeln In feyerlicher Pracht! Komm, Ida, komm ins Freye, Und laß in jene Bläue Und laß zu jenen Höhn Uns staunend aufwärts sehn. Sieh, wie die Leyer schimmert! Sieh, wie der Adler glüht! Sieh, wie die Krone flimmert, Und Gemma Funken sprüht! Die hellen Wächter winken, Die goldnen Wagen blinken, Und stolz durchschwimmt der Schwan Den blauen Ocean. O Sterne Gottes, Zeugen Und Boten beßrer Welt, Ihr heißt den Aufruhr schweigen, Der unsern Busen schwellt. Ich seh' hinauf, ihr Hehren, Zu euren lichten Sphären, Und Ahnung beßrer Lust Stillt die empörte Brust. O Ida, wenn die Schwermuth Dein sanftes Auge hüllt, Wenn dir die Welt mit Wermuth Den Lebensbecher füllt; So geh hinaus im Dunkeln, Und sieh die Sterne funkeln, Und leiser wird dein Schmerz, Und freyer schlägt dein Herz. Und wenn im öden Staube Der irre Geist erkrankt; Wenn tief in dir der Glaube An Gott und Zukunft schwankt; Schau auf zu jenen Fernen Zu jenen ew'gen Sternen! Schau auf und glaub an Gott, Und segne Grab und Tod. O Ida, wenn die Strenge Des Schicksals einst uns trennt, Und wenn das Weltgedränge Nicht Blick noch Kuß uns gönnt; So schau hinauf ins Freye, In jene weite Bläue! In jenen lichten Höhn, Dort, dort ist Wiedersehn! Und wenn ich einst, o Theure, Von allem Kampf und Krieg Im stillen Grabe feyre, So schau empor und sprich: »In jenen hohen Fernen, Auf jenen goldnen Sternen, Dort, wo's am hellsten blitzt, Wallt mein Verlorner itzt.« O Sterne Gottes, Boten Und Bürger beßrer Welt, Die ihr die Nacht der Todten Zu milder Dämmrung hellt! Umschimmert sanft die Stätte, Wo ich aus stillem Bette Und süßem Schlaf erwach Zu Edens schönerm Tag!
J. Zumsteeg sets stanzas 1, 3-8
Confirmed with L.T.Kosegarten's Poesieen, Neueste Auflage, Zweyter Band, Berlin 1803, pages 6-9; and with Ludwig Theoboul Kosergarten's Poesieen. Zweiter Band. Leipzig bei Heinrich Gräff. 1798, pages 301-304. Kosegarten's poem is slightly different in later editions (see below).
First published (only stanzas 1-4 and 6) in Musen-Almanach für das Jahr 1796. Herausgegeben von Schiller. Neustrelitz, bei dem Hofbuchhändler Michaelis, pages 174-176.
Text Authorship:
- by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Die Sterne" [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 64
Word count: 299
Hoe graag zit ik in 't donker! Hoe waait de lauwe nacht! De sterren Gods, zij fonk'len In grandioze pracht! Kom, meisje, kom naar buiten, En laat naar gindse blauwte, Waar hoog die sterren staan, Verbaasd ons blikken slaan. Zie, hoe de Lier daar schittert, Zie, hoe de Arend gloeit! Zie, hoe de Kroon ginds glittert En Gemma vonken sproeit! De helle Wachters pinken, De gouden Wagens blinken En trots doorzwemt de Zwaan De blauwe oceaan. O sterren, Gods getuigen, Die 'n beet're wereld meldt, Gij doet het oproer zwijgen, Dat in ons hart opzwelt. Ik zie u hoog vibreren, Daar in uw lichte sferen, En 'n glimp van hoog're lust Brengt 't boze hart tot rust. O Ida, als bedruktheid Je zachte oog verhult, Als jou met gal de wereld De levensbeker vult; Ga dan uit huis in 't donker, En kijk naar 't stergeflonker, En milder wordt je smart, En vrijer slaat je hart. En als in 't aardse grove De geest verward bezwijkt, Als diep in jou 't geloven In God en toekomst wijkt, Zie op dan naar die verre, Naar gindse eeuw'ge sterren! Zie op, geloof in God, En prijs ons dood'lijk lot. O Ida, als de hardheid Van 't noodlot eens ons scheidt, En als ons daags benardheid Van blik of kus afsnijdt, Kijk dan omhoog in d' ijlte, Naar gindse blauwe wijdte! Naar ginds, die hoge schijn, Daar, daar zal 't weerzien zijn! En als ik eens, o zuster, Na 'n zware levensweg In 't stille graf mag rusten, Kijk dan omhoog en zeg: "Daarginds heel hoog, heel verre, Op gindse gouden sterren, Daar waar 't het helderst is, Vertoeft nu die ik mis." O sterren Gods, o boden Van 'n and're, beet're aard', Gij die de nacht der doden Tot milde scheem'ring klaart, Omschitter zacht het plekje Waar ik vanuit mijn stekje Ooit zoet ontwaken mag Voor Edens mooi're dag!
Text Authorship:
- Singable translation from German (Deutsch) to Dutch (Nederlands) copyright © 2010 by Lau Kanen, (re)printed on this website with kind permission. To reprint and distribute this author's work for concert programs, CD booklets, etc., please ask the copyright-holder(s) directly.
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Based on:
- a text in German (Deutsch) by Ludwig Gotthard Theobul Kosegarten (1758 - 1818), "Die Sterne"
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This text was added to the website: 2010-03-29
Line count: 64
Word count: 320