Was ist schwer zu verbergen? Das Feuer! Denn bei Tage verrät's der Rauch, bei Nacht die Flamme, das Ungeheuer. Ferner ist schwer zu verbergen auch Die Liebe; noch so stille gegeht, sie doch gar leicht aus den Augen schlägt. Am schwersten zu bergen ist ein Gedicht; man stellt es [untern]1 Scheffel nicht. Hat es der Dichter frisch gesungen, so ist er ganz davon durchdrungen; hat er es zierlich, nett geschrieben, will er, die ganze Welt soll's lieben. Er liest es jedem froh und laut, ob es uns quält, ob es erbaut.
Terzetten für Sopran, Tenor, und Bass mit Pianofortebegleitung , opus 12
by Giovanni Battista Gordigiani (1795 - 1871)
1. Was ist schwer zu verbergen?  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Geständnis"
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View original text (without footnotes)1 Stöhr: "unter den"
2. Bächlein im engen Thal
Language: German (Deutsch)
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3. Still wie die Nacht  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Still wie die Nacht und tief wie das Meer, soll deine Liebe sein! Wenn du mich liebst, so wie ich dich, will ich dein eigen sein. Heiß wie der Stahl und fest wie der Stein soll deine Liebe sein!
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (John Glenn Paton) , "As quiet as the night", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English [singable] (Nathan Haskell Dole)
- IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
4. Ich kenne ein Kämmerlein still  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Ich kenne ein Kämmerlein still und tief, Wo Mancher schon schläft, wo Mancher schon schlief, Wo Jeder noch schlafen wird ohne Traum, -- Ja, schlafen ohne Odem im engen Raum. Da unten im Kämmerlein brennet kein Licht, Da leuchtet nur blaß des Schläfers Gesicht, Da schlägt keine Glocke, kein Puls, kein Herz, Da schwärmt keine Freude, da weinet kein Schmerz. Doch oben im Grase, da flüstert und weht Ein Wort, das die gläubige Seele versteht, Und auch auf dem Kreuzlein erschaut man das Wort Und Alles umfaßt es, -- es heißet ja: "dort!"
Text Authorship:
- by (Friedrich) Ludwig Würkert (1800 - 1876), no title
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Over there!", copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz aus den Werken deutscher und ausländischer Schriftsteller älterer und neuerer Zeit, Nach den Materien alphabetisch geordnet und herausgegeben von Carl Contelle, Band II, Sechste Auflage, Iserlohn: Verlag von J. Bädeker, 1879, pages 470-471.