Ach, wenn's nur der König auch wüßt', Wie wacker mein Schätzelein ist! Für den König, da ließ' er sein Blut, Für mich aber [ebensogut]1. Mein Schatz hat kein Band und kein' Stern, Kein Kreuz wie die vornehmen Herrn, Mein Schatz wird auch kein General; Hätt' er nur seinen Abschied einmal! Es scheinen drei Sterne so hell Dort über Marien-Kapell; Da knüpft uns ein rosenrot' Band, Und ein Hauskreuz ist auch bei der Hand.
Zwei Lieder für gemischten Chor , opus 10
by Charles Braun (1868 - ?)
1. Die Soldatenbraut  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Eduard Mörike (1804 - 1875), "Die Soldatenbraut"
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Manuel Capdevila i Font) , copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Het soldatenmeisje", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Sharon Krebs) , no title, copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
- FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Sotilaan morsian", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "La fiancée du soldat", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
- POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "Noiva de soldado", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
1 Berg: "auch eben so gut"; Schumann: "eben so gut"
2. Muss einer von dem Andern  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Muß Einer von dem Andern, ach Gott, ach Gott, wie bald! Wie dir zum Fuß beim Wandern fällt Blatt um Blatt im Wald. Dran denk' ich wohl ohn' Unterlaß, und d'rob wird mir mein Auge naß: Muß Einer von dem Andern, ach Gott, ach Gott, wie bald! Bald ist ein Herz gebrochen, das erst noch fröhlich schlug; Ob's noch so frisch mag pochen, ist eitel Schein und Trug! Dran denk' ich wohl ohn' Unterlaß, und d'rob wird mir mein Auge naß: Bald ist ein Herz gebrochen, das erst noch fröhlich schlug! Doch Einer zu dem Andern kommt auch, wer weiß, wie bald! Und bald, nach kurzem Wandern, dein Trauerlied verhallt. Drauf hoff' ich wohl ohn' Unterlaß, und nicht mehr bleibt mein Auge naß: Kommt Einer zu dem Andern, wer weiß, wer weiß, wie bald!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), no title, appears in Kreuz- und Trostlieder, first published 1865
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Confirmed with Kreuz- und Trostlieder von Friedrich [Heinrich] Oser, Wiesbaden: Julius Neidner, Verlagshandlung, 1865. Song no. XXXIX, pages 127 - 128.