Nur einmal [möcht' ich dir noch]1 sagen, Wie du unendlich lieb mir bist, Wie dich, so lang mein Herz wird schlagen, Auch meine Seele nie vergißt. Kein Wörtlein solltest du erwidern, [Nur freundlich mir]2 in's Auge sehn, Ja, mit gesenkten Augenlidern Nur stumm und schweigend vor mir stehn. [Ich aber]3 legte meine Hände [Dir betend]4 auf das schöne Haupt, [Damit dir Gott]5 den Frieden sende, Den meiner Seele du geraubt.
Fuenf Lieder , opus 3
by Adelin Marie Clovis (1867 - 1941)
1. Nur einmal möcht ich Dir noch sagen  [sung text not yet checked]
Text Authorship:
- by Julius Karl Reinhold Sturm (1816 - 1896), "Letzter Wunsch"
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Gedichte von Julius Sturm, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1850, page 32. Note: the last line appeared in this edition as "Den meine Seele dir geraubt", but this misprint was corrected as early as 1856 in Dichterstimmen der Gegenwart. Eine Sammlung vom Felde der deutschen Lyrik seit 1850, herausgegeben von Karl Weller, Leipzig: Heinrich Hübner, 1856, page 464. Editions after this date used "Den meiner Seele du geraubt", as did all the settings marked checked below.
1 Hesse: "noch möcht' ich dir"; Wirz: "möcht' ich dir es"; further changes may exist not noted above.2 Wüllner: "Mir freundlich nur"
3 Gumbert: "Doch ich, ich"
4 Wüllner: "Betend dir"
5 Wüllner: "Auf dass Gott dir"
2. Ich sinke Dir an's volle Herz  [sung text not yet checked]
Ich sinke dir ans volle Herz, mir woget überschwänglich ein weiches Weh, ein alter Schmerz im Geiste unvergänglich. Und glühend aus dem Auge bricht Ein Tränenstrom hernieder, und leise aus dem Herzen spricht und sagt es ewig wieder: ich liebe unaussprechlich dich aus innerstem Gemüte; ich liebe tief unsäglich dich, du Geist der reinsten Güte.
Text Authorship:
- by Thelyma Nelly Helene Branco (1818 - 1894), as Dilia Helena
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3. Wissen möcht' ich nur wie lange  [sung text not yet checked]
Wissen möcht' ich nur, wie lange Ich dir spielen könnt' im Haar, Oder streicheln an der Wange, Oder sehn ins Augenpaar; Wissen möcht' ich, ob auf Erden Noch ein solches Spiel es giebt. Das man, ohne müde werden, Treiben kann als wie man [liebt]1.
Text Authorship:
- by Friedrich Rückert (1788 - 1866), no title, appears in Lyrische Gedichte, in 2. Amaryllis - Agnes, no. 2
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View original text (without footnotes)1 Herzogenberg: "will"
4. Lebe wohl  [sung text not yet checked]
Nun ich dein Auge feucht gesehn -- Nun fahre wohl -- nun ziehe hin! So bleibst du mein, bleibst ewig schön, Und ewig ruht in dir mein Sinn. Zieh' bis an's Reich des Oceans, Bis an den fernen Saum der Welt -- Von deiner Thräne Wunderglanz Bleibt immerdar mein Herz erhellt!
Text Authorship:
- by Robert Hamerling (1830 - 1889), "Lebewohl", appears in Sinnen und Minnen: Ein Jugendleben in Liedern, in Lieder
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Confirmed with Sinnen und Minnen. Ein Jugendleben in Liedern von Robert Hamerling, Dritte verbesserte Auflage, Hamburg, J. F. Richter, 1870, page 162.
5. Letztes Glück  [sung text not yet checked]
Sie lag so blaß, sie lag so krank, Ich hob sie zitternd auf; Sie neigt' an meine Brust ihr Haupt, Ich weinte still darauf. Sie drückte lächelnd mir die Hand, Sie sah so treu mich an; Sie küßte sanft die Thräne weg, Die mir vom Auge rann. Es war ihr letzter Händedruck, Es war ihr letzter Blick, Es war ihr letzter Liebeskuß -- Es war mein letztes Glück.
Text Authorship:
- by Karl Christian von Tenner (1791 - 1866), "Letztes Glück", appears in Gedichte, in Natur und Liebe, first published <<1871
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Last happiness", copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Herzensklänge: Dichter-Album für deutsche Frauen und Jungfrauen, zweite Auflage, ed. by Arnold Perls, Leipzig: C. A. Koch's Verlag, 1878, page 110; also confirmed with a literary review of Gedichte von Karl Christian Tenner, Darmstadt: Zernin, 1871, published in Blätter für literarische Unterhaltung; and confirmed with Karl Christian Tenner, Gedichte, Darmstadt: Eduard Zernin, 1870, page 54. Appears in Natur und Liebe.