by Julius Karl Reinhold Sturm (1816 - 1896)

Nur einmal möcht' ich dir noch sagen
Language: German (Deutsch) 
Nur einmal [möcht' ich dir noch]1 sagen,
Wie du unendlich lieb mir bist,
Wie dich, so lang mein Herz wird schlagen,
Auch meine Seele nie vergißt.

Kein Wörtlein solltest du erwidern,
Nur freundlich mir in's Auge sehn,
Ja, mit gesenkten Augenlidern
Nur stumm und schweigend vor mir stehn.

Ich aber legte meine Hände
Dir betend auf das schöne Haupt,
Damit dir Gott den Frieden sende,
Den [meine Seele dir]2 geraubt.

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Confirmed with Gedichte von Julius Sturm, Leipzig, F. A. Brockhaus, 1850, page 32. Note: the last line appears as "Den meiner Seele du geraubt" in many later anthologies and settings (see footnote 2), even one as early as 1856 (Dichterstimmen der Gegenwart. Eine Sammlung vom Felde der deutschen Lyrik seit 1850, herausgegeben von Karl Weller, Leipzig: Heinrich Hübner, 1856, page 464.)

1 Hesse: "noch möcht' ich dir"; Wirz: "möcht' ich dir es"; further changes may exist not noted above.
2 Abt, Randhartinger: "meiner Seele du"

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

This text was added to the website: 2010-03-04
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