Sieben Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Wilhelm Bruch

Word count: 283

1. Erklärung [sung text not yet checked]

Nun ade, ihr Blumenauen
Voller Glanz und Farbenhpracht!
Ach! ich darf euch nicht mehr schauen,
Liebe hat mich blind gemacht.

Jene Liebe zu der Einen
Macht mich gegen Alles blind,
Heißt mich froh sein, heißt mich weinen,
Und ich wein’ und bin ein Kind.

Und so recht von Herzen frag’ ich:
Liebe Rose, liebst du mich?
Und noch mehr von Herzen sag’ ich:
Schöne Ros’, ich liebe dich!

Authorship

See other settings of this text.

Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Auswahl von Frauenhand, Hannover, Carl Rümpler, 1862, p. 292.


Researcher for this text: Laura Prichard [Guest Editor]

2. Wohl lag ich einst in Gram und Schmerz [sung text not yet checked]

Wohl lag' ich einst in Gram und Schmerz,
Da weint' ich Nacht und Tag;
Nun wein' ich wieder, weil mein Herz
Sein Glück nicht fassen mag.

Mir ist's, als trüg' ich in der Brust
Das ganze Himmelreich!
O höchstes Leid, o höchste Lust,
Wie seid ihr euch so gleich!

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Garrett Medlock) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Autrefois abattu par le chagrin et la peine", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: John Versmoren

3. Wohl waren es Tage der Sonne [sung text not yet checked]

Wohl waren es Tage der Sonne,
Die Bäume blühten im Mai,
Dein Blick sprach Liebeswonne -
Das ist vorbei.

Verblüht sind lange die Bäume,
Der Herbst ist kommen geschwind;
Die Träume, die schönen Träume
Verweht der Wind.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Ich weiss ein schönes Röselein [sung text not yet checked]

Ich weiß ein schönes Röselein,
Im frühen Lenz geboren;
Ich weiß ein holdes Mägdelein,
Zur Liebe auserkoren.

Das Röslein immer schöner blüht,
Von meiner Hand gepfleget;
Das Mägdlein immer holder glüht,
Von Liebe tief beweget.

Authorship

See other settings of this text.

Confirmed with Adelpha. Gedichte der Brüder Christian und Theodor Kirchhoff, Erster Band, Altona, Carl Theod. Schlüter, 1872, page 69.


Research team for this text: Malcolm Wren [Guest Editor] , Rohan Srinivasan [Guest Editor]

5. O glücklich, wer ein Herz gefunden [sung text not yet checked]

O glücklich, wer ein Herz gefunden,
Das nur in Liebe denkt und sinnt
Und mit der Liebe treu verbunden
Sein schönres Leben erst beginnt!

Wo liebend sich zwei Herzen einen,
Nur eins zu sein in Freud und Leid,
Da muß des Himmels Sonne scheinen
Und heiter lächeln jede Zeit.

Die Liebe, nur die Lieb ist Leben:
Kannst du dein Herz der Liebe weihn,
So hat dir Gott genug gegeben,
Heil dir! Die ganze Welt ist dein!

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Ein ernstes Wort [sung text not yet checked]

Ich kam, um sie wieder zu seh'n
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

7. Gestern liebt' ich, heute leid' ich [sung text not yet checked]

Gestern liebt' ich,
Heute leid' ich,
Morgen sterb' ich:
Dennoch denk' ich
Heut' und morgen
Gern an gestern.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]