Acht Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Max Julius Loewengard (1860 - 1915)

Word count: 323

1. Klänge [sung text not yet checked]

Stumm hing die Harfe an der Wand,
Da kam der West gegangen,
Daß, wie berührt von Geisterhand,
Die Saiten hell erklangen.

Stumm war mein Herz, da wehte mild 
Ein Liebeshauch darüber,
Aus den durchstellen Saiten quillt 
Ein Sang, ein selig trüber.

Authorship

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Confirmed with the 2nd edition of Neue Gedichte von Betty Paoli, Pest, Verlag von Gustav Heckenast, 1856, p. 91

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Was du mir bist? [sung text not yet checked]

Was du mir bist, 
Das fühl' ich erst, seit du mir ferne. 
Erloschen sind mir alle Sterne; 
Ein tiefes Dunkel ist 
Gleich pfadlos ewiger Nacht 
Um meinen trüben Blick gebreitet, 
Und spähend fragt er, wann der Strahl erwacht, 
Der mich zu dir zurückgeleitet. 
An deinem Herzen möcht' ich gerne 
Verträumen meines Lebens ganze Frist:  
Was du mir bist, 
Das fühl' ich erst, seit du mir ferne. 

Authorship

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Confirmed with Ludwig Fulda, Neue Gedichte, Stuttgart: J. G. Cotta'sche Nachfolger, 1900, page 15. Appears in Herzensfrühling.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

3. Warum? [sung text not yet checked]

Warum, wenn mir's am Tag gelang,
[Vertraut mit dir zu]1 kosen,
Träum' ich oft ganze Nächte lang
Von nichts als wilden Rosen?

Und - [schau]2 ich wilde Rosen an,
Wo ich am Tage gehe,
Wie kommt es, [Mädel]3, dass ich dann
Dich nachts im Traume sehe?

Authorship

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1 Meyer-Helmund: "Mit dir, mein Lieb, zu"
2 Meyer-Helmund: "blick'"
3 Meyer-Helmund: "Mädchen"

Researcher for this text: Ferdinando Albeggiani

4. Wie es geht [sung text not yet checked]

Sie redeten ihr zu
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

5. Nur das that mir so bitter weh [sung text not yet checked]

Nur das tut mir so bitterweh',
Daß Niemand mir von ihm erzählt,
Ob ich ihn je nur wiederseh',
Und ob er glücklich hab' gewählt.

Ich möcht' nur einmal noch ihn sehn,
Und zög' er auch an mir vorbei,
Wollt' ungesehn am Fenster stehn,
Nur schauen, ob er glücklich sei!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Gwendolen Gore) , "A wish"

Researcher for this text: Alberto Pedrotti

6. Was ziehen die Wolken so trübe [sung text not yet checked]

Was ziehen die Wolken so trübe
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

7. Wie es den Sorgen erging [sung text not yet checked]

[Einst wollt' ich]1 hinaus in den grünen Wald,
Da zogen die Sorgen mit;
Vergebens gebot ich wohl zehnmal Halt,
Sie folgten mir Schritt für Schritt.

Doch als wir kamen wohl in den Busch,
Begann ein Geflüster sogleich;
Die Vöglein riefen: Ihr Sorgen, husch,
Hinaus aus dem grünen Bereich!

Das Graus erhob sich und hielt sie auf,
Ein Windstoß hauchte sie fort,
Die Bäume rauschten und schlugen drauf,
Sie flohen von Ort zu Ort

Und rannten und stießen die Köpfe sich ein
Am Felsen riesig und rauh,
Verschmolzen im lachenden Sonnenschein,
Ertranken im duftigen Tau.

Da habt ihr's! rief ich, von ihrer Noth
Befreit, in die Lüfte hinaus;
Da seht ihr, was euch im Walde droht:
Ein andermal bleibt ihr zu Haus!

Authorship

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Confirmed with Gustav Pfarrius, Die Waldlieder, Köln: Verlag der M. DuMont-Schonberg'schen Buchhandlung, 1850, page 3

1 Berger: "Ich wollte"; further changes may exist not noted above.

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

8. Heimath [sung text not yet checked]

Und ich liebe sie doch
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author