Amarant's Lieder

Song Cycle by Leopold Rosenfeld (1849 - 1909)

Word count: 396

1. Es muss was Wunderbares sein  [sung text not yet checked]

Es muß [was]1 Wunderbares sein
Ums Lieben zweier Seelen,
Sich schließen ganz einander ein,
Sich nie ein Wort verhehlen,
Und Freud und Leid und Glück und Not
So mit einander tragen;
Vom ersten Kuß bis [in]2 den Tod
Sich nur von Liebe sagen.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "It must be a wonderful thing", copyright ©
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "A wondrous rapture must it be", first published 1911
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ce doit être une chose merveilleuse", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • RUS Russian (Русский) (Anonymous/Unidentified Artist)

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1 Liszt: "ein"
2 Backer-Grøndahl: "an"

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2. Ich will dich auf den Händen tragen [sung text not yet checked]

Ich will Dich auf den Händen tragen
und dir ein treuer Engel sein,
will legen meine junge Seele
ganz in Dein liebes Herz hinein.

Ich will für mich ja nichts erflehen,
für Dich nur Alles ganz allein;
ach wenn so ganz ich in dir lebe
schließt ja auch mich der Seegen ein! 

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3. Du armer Wald, wer hat geglaubt [sung text not yet checked]

Du armer Wald! Wer [hat]1 geglaubt,
Daß wir noch so zusammen kommen?
Der Herbst bat uns zumal entlaubt,
Und alle Freud' uns abgenommen.

Doch du darfst nicht so traurig sein,
Darfst wieder auf den Frühling warten!
Der meine blüht vielleicht allein,
O Gott! in deinem Himmelsgarten.

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1 Schön: "hätt' es je"; further changes may exist not shown above.

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4. Kann denn ein Aug' erschauen  [sung text not yet checked]

Kann denn ein Aug' erschauen
 . . . . . . . . . .

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5. Ich will gewiss' nicht besser scheinen [sung text not yet checked]

Ich will gewiß nicht besser scheinen,
Und will mein Unrecht gern gestehn.
Doch Jeder müßte mit mir weinen,
Wenn in mein Herz er dürfte sehn.

Ich meine grad', es sei durchbohret
Von einem Messer spitz und scharf,
Von einem Schleier schwarz umfloret --
Ob ich wohl da nicht weinen darf? 

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6. Und wie ich sonst vor Kindeslust  [sung text not yet checked]

Und wie ich sonst voll Kindeslust
Mein einsam Waldeshaus geliebt!
Was hat mein Kindesherz gewußt,
Daß es auch solche Schmerzen giebt! --

Nun kam und zog er allzugleich,
Und machte mich so ganz allein;
Und macht' mein Herz an Lieb' so reich,
Wem geb' ich sie? -- Sie ist nur sein.

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7. Ich höre leis' den Baum mich fragen [sung text not yet checked]

Ich höre leis den Baum mich fragen:
"Was ist dein Herz so gramverstimmt?
Ich will ja auch darum nicht klagen,
Daß mir der Herbst die Blätter nimmt!"

"Denn wie mir Gott zur rechten Stunde
Die Blätter nimmt und wieder leiht,
So schlägt und heilt des Herzens Wunde
Auch dir dein Gott zur rechten Zeit."

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8. O Gott, wie war mein Herz so blind [sung text not yet checked]

O Gott! Wie war mein Herz so blind,
Daß ich mich zagend so vergrämt!
Ich, eines ew'gen Vaters Kind! --
Des Waldes Wort hat mich beschämt.

Ja, Gott, du bist mein Vater treu!
Ich geb' als Kind mich treu dir hin;
Und ob ich wein', ob ich mich freu',
Stets ich in deinen Händen bin.

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9. So komm mein einsam Waldeshaus  [sung text not yet checked]

So komm', mein einsam Waldeshaus,
Will wieder ganz dein eigen sein!
Es söhnte Gott mich mit dir aus,
Er bleibt bei mir, bin nicht allein.

Will wieder an die Arbeit gehn,
Mit freud'gem Sinn und frommem Muth.
Dort droben giebt's ein Wiedersehn,
Und hier steh' ich in Gottes Hut.

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