Vier Kinderlieder mit leichter Pianofortebegleitung

Song Cycle by Anna Müller

1. Geburtstagslied 

Mütterchen (Väterchen), Blumen bring' ich für Dich
 . . . . . . . . . .

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2. Kind und Finken 

Ihr allerliebsten Finken
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Der Traum [sung text not yet checked]

[Es]1 war ein niedlich' Zeiselein,
Das träumte nachts im Mondenschein:
Es säh am Himmel Stern [bei]2 Stern,
Davon [wär]3 jeder ein Hirsekern.
Und als es geflogen [himmelauf]4,
Da pickte das Zeislein die Sterne auf,
Piep - 
Wie war das im [Traume]5 so lieb!

Und als die [Sonne]6 beschien den Baum,
[Erwachte]7 das Zeislein [von seinem]8 Traum.
Es [wetzte]9 [das Schnäblein]10 her und hin
Und [sprach]11 verwundert in seinem Sinn:
"Nun hab [ich]12 gepickt die ganze Nacht
Und [bin]13 [doch so hungrig]14 aufgewacht!
Ping -
Das ist [mir]15 ein [närrisches]16 Ding!"

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "The Dream", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission

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1 Doebber: "Das"; further changes may exist not shown above.
2 Wallnöfer: "an"
3 Kügele: "war"
4 Blech: "zum Himmel hinauf"
5 Blech: "Traum"
6 Kügele: "Sonn'"
7 Kügele: "Erwacht"
8 Kügele: "aus dem"
9 Blech: "wetzt"; Kügele: "wetzt'"
10 Blech, Wintzer, Zemlinsky: "das Schnäbelchen"; Wallnöfer: "sein Schnäbelchen"
11 Wallnöfer: "denket"
12 Wallnöfer: "es"
13 Wallnöfer: "ist"
14 Blech: "so hungrig noch"
15 Wallnöfer: "doch"
16 Blech: "närrisch"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

4. Weihnachtslied [sung text not yet checked]

Der heil'ge Christ ist kommen,
Der süße Gottessohn,
Des freun sich alle Frommen
Am höchsten Himmelsthron;
Auch was auf Erden ist,
Muß preisen hoch und loben
Mit allen Engeln droben
Den lieben heil'gen Christ. 
Das Licht ist aufgegangen,
Die lange Nacht ist hin,
Die Sünde ist gefangen,
Erlöset ist der Sinn,
Die Sündenangst ist weg,
Und Liebe und Entzücken
Baun weite Himmelsbrücken
Aus jedem schmalsten Steg.
Verwaiset sind die Kinder
Nicht mehr und vaterlos,
Gott rufet selbst die Sünder
In seinen Gnadenschoß,
Er will, daß alle rein
Von ihren alten Schulden,
Vertrauend seinen Hulden,
Gehn in den Himmel ein.
Drum freuet euch und preiset,
Ihr Kindlein fern und nah!
Der euch den Vater weiset,
Der heil'ge Christ ist da;
Er ruft so freundlich drein
Mit süßen Liebesworten:
Geöffnet sind die Pforten,
Ihr Kinder, kommt herein!

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Researcher for this text: Bertram Kottmann
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