Trois ballades de Heine

Song Cycle by Émile Louis Victor Mathieu (1844 - 1932)

Word count: 99

2. Die Wellen blinken und fließen dahin [sung text not yet checked]

Die Wellen blinken und fließen dahin,
Es liebt sich so lieblich im Lenze!
Am Flusse sitzet die Schäferin 
Und windet die zärtlichsten Kränze.

[ Das knospet und quillt und duftet und blüht,]1
es liebt sich so lieblich im Lenze!
Die Schäferin seufzt aus [tiefer Brust]2:
»Wem geb' ich meine Kränze?«

Ein Reiter reitet den Fluß entlang,
er grüßet so blühenden Mutes,
die Schäferin schaut ihm nach so bang,
fern flattert die Feder des Hutes.

Sie weint und wirft in den gleitenden Fluß
die schönen Blumenkränze.
Die Nachtigall singt von Lieb' und Kuß,
es liebt sich so lieblich im Lenze!

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "The waves flash and flow in", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "L'amour est si doux au printemps !", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

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1 In later editions, Heine changed this to "Das knospet und quillt, mit duftender Lust" (The budding, the streaming, with joyous, wafting fragrances). Stanford uses this.
2 In the first edition, Heine had: "vollem Gemüt"; but in later editions he changed it to "tiefer Brust".

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]