Fünf Gedichte für eine Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Jan van den Eeden (1842 - 1917)

Word count: 384

1. Komm mit! [sung text not yet checked]

Das ist die schöne Zeit der Rosen
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Weisst du, was das Lied bedeutet [sung text not yet checked]

Weißt du, was das Lied bedeutet,
Das die Liebe träumt und singt?
Weißt dt, was die Glocke läutet,
Wenn sie durch den Abend klingt?

Glocke läutet durch die Auen
Ruh und Frieden stiller Nacht,
Und das Lied soll Dir vertrauen,
Daß die Liebe Dein gedacht.
 
Wenn der Mond herauf gekommen,
Lauscht man gern dem Feierklang; --
Warum hast Du nicht genommen,
Was Dir treue Liebe sang?

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Researcher for this text: Harry Joelson

3. Klein Cupido [sung text not yet checked]

Noch denk' ich voll Verlangen
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

4. Mailied [sung text not yet checked]

Zwischen Weizen und Korn,
Zwischen Hecken und Dorn,
Zwischen Bäumen und Gras,
Wo [gehts]1 Liebchen? 
Sag mir das.

  Fand mein Holdchen 
  Nicht daheim;
  Muß das Goldchen 
  Draußen sein.
  Grünt und blühet 
  Schön der Mai;
  Liebchen ziehet 
  Froh und frei.

An dem Felsen beim Fluß,
Wo sie reichte den Kuß,
Jenen ersten im Gras, 
Seh' ich etwas!
Ist sie das? --2 

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "Between wheat and corn", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Chant de mai", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission

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Note: The modernized spelling of "Weizen" is "Waizen".
1 Huberti: "geht das"
2 Several composers (not Huberti, Medtner) add: "Das ist sie, das!"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

6. Gewohnt gethan [sung text not yet checked]

    Ich habe geliebet, nun lieb' ich erst recht!
Erst war ich der Diener, nun bin ich der Knecht.
Erst war ich der Diener von allen;
Nun fesselt mich diese scharmante Person,
Sie tut mir auch alles zur Liebe, zum Lohn,
Sie kann nur allein mir gefallen.

  Ich habe geglaubet, nun glaub' ich erst recht!
Und geht es auch wunderlich, geht es auch schlecht,
Ich bleibe beim gläubigen Orden:
So düster es oft und so dunkel es war
In drängenden Nöten, in naher Gefahr,
Auf einmal ist's lichter geworden.

   Ich habe gespeiset, nun speis' ich erst gut!
Bei heiterem Sinne, mit fröhlichem Blut
Ist alles an Tafel vergessen.
Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort;
Ich liebe zu tafeln am lustigen Ort,
Ich kost' und ich schmecke beim Essen.

   Ich habe getrunken, nun trink' ich erst gern!
Der Wein, er erhöht uns, er macht uns zum Herrn
Und löset die sklavischen Zungen.
Ja, schonet nur nicht das erquickende Nass:
Denn schwindet der älteste Wein aus dem Fass,
So altern dagegen die jungen.

   Ich habe getanzt und dem Tanze gelobt,
Und wird auch kein Schleifer, kein Walzer getobt,
So drehn wir ein sittiges Tänzchen.
Und wer sich der Blumen recht viele verflicht,
Und hält auch die ein' und die andere nicht,
Ihm bleibet ein munteres Kränzchen.

   Drum frisch nur aufs neue! Bedenke Dich nicht;
Denn wer sich die Rosen, die blühenden, bricht,
Den kitzeln fürwahr nur die Dornen.
So heute wie gestern, es flimmert der Stern;
Nur halte von hängenden Köpfen Dich fern
Und lebe Dir immer von vornen.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]