[Drei] Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

by Eduard Schön (1825 - 1879), as C. S. Engelsberg

1. Barcarole [sung text not yet checked]

Fliege Schifflein durch die Rosen
Des Gestades her vom See,
Hier darf ich mit Liebchen kosen,
Wie ist mir so wohl so weh!
Ach! wie schlägt das Herz so bang!
Zaud're Holde nicht so lang'!

Würz'ge Lüfte kommt geflogen,
Bringet schnell mein Liebchen mir!
Murmelt lauter, klare Wogen,
Sagt von meiner Liebe ihr!
Wiederkehren Freud und Ruh,
Lächelt [schneller Liebchen mir zu]1!

Dort am luft'gen Blüthenhaine
Taucht das weiße Segel auf!
Ja, sie ist's, es ist die Meine!
Schifflein flüg'le deinen Lauf!
Lüfte, ach! wie zögert ihr,
Bringet schneller Liebchen mir.

Authorship:

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According to Unsere volkstümlichen Lieder: Hoffmann von Fallersleben, ed. by Karl Hermann Prahl, 1900, this text is probably by Adolf Licht; however, Kücken attributes the text to "A... ..t", sometimes interpreted as J. F. Arendt. According to Verzeichniss des Musikalien-Verlages von F. E. C. Leuckart (1895), the text is by Emanuel Geibel. The text can be found (entirely unattributed) in Ungeheure Heiterkeit: die Lieder der Harfenisten auf der Messe, collected by Christoph Pietzsch, Leipzig, In Kommission bei Wilhelm Schrey, 1846 (Second edition)

1 Kücken: "Liebchen mir nur zu"

Researcher for this text: Harry Joelson

2. Und wenn sie Alle dich verkennen [sung text not yet checked]

Und wenn sie Alle dich verkennen, 
So flieh' an deiner Freundin Herz, 
Und wenn zu heiß die Wunden brennen, 
So sprich mit mir von deinem Schmerz!  

Und will das Sprechen dir nicht taugen, 
Dünkt dir das Wort ein leerer Tand, 
So sieh' mir schweigend in die Augen 
Und weine still auf meine Hand.

Authorship:

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Confirmed with Betty Paoli, Nach dem Gewitter (zweite Band der Gedichte), Pesth: Gustav Heckenast, 1850, page 4. Appears in Lieder, no.4.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

3. Sommerlied [sung text not yet checked]

Wie Feld und Au
So blinkend im Thau!
Wie Perlen-schwer
Die Pflanzen umher!
[Wie durch den Hain
Die Lüfte so rein!]1
Wie laut, im hellen Sonnenstrahl,
Die süßen Vöglein allzumahl!

Ach! aber da,
Wo Liebchen ich sah,
Im Kämmerlein,
So nieder und klein,
So rings bedeckt,
Der Sonne versteckt --
Wo blieb die Erde weit und breit
Mit aller ihrer Herrlichkeit?

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Zomerlied", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Guess) , "Summer song", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "En été", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Geschichte der deutschen Literatur mit ausgewählten Stücken aus den Werken der vorzüglichsten Schriftsteller von Heinrich Kurz, Zweiter Band, Fünfte Auflage, Leipzig, Druck und Verlag von B. G. Teubner, pages 544-545.

Modernized spelling would change "Thau" to "Tau" and "allzumahl" to "allzumal"

Note: Goethe mistakenly included this poem in his works in 1815. Several composers therefore attributed it erroneously to him (including Wolf and Franz). Referenced in Max Friedlaender's Das deutsche Lied im 18. Jahrhundert, Stuttgart: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, 1902, reprint: Hildesheim: Georg Olms Verlagsbuchhandlung, 1962.

1 Franz, Nägeli, Felix Mendelssohn: "Wie durch's Gebüsch / Die Winde so frisch!"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Emilia Maxim
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