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German (Deutsch) translations of Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung , opus 3

by (Karl) August Schuster (1807 - 1877)

1. Ich ging im Walde  [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Ich ging im Walde", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 1, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt' es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen seyn?

Ich grub's mit allen
Den Würzlein aus,
Zum Garten trug ich's
Am hübschen Haus.

Und pflanzt' es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Gefunden", written 1813

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Confirmed with Goethe's sämmtliche Werke, Vollständige Ausgabe in sechs Bänden, Erster Band Stuttgart: Verlag der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, [c.1850], page 6.


by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
2. Die Bekehrte   [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Die Bekehrte ", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 2, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Bei dem Glanz der Abendröthe
Ging ich still den Wald entlang,
Damon saß und blies die Flöte,
Daß es von den Felsen klang,
So la la! . . .

Und er zog mich [zu]1 sich nieder,
Küßte mich so [hold, so]2 süß.
Und ich sagte: blase wieder!
Und der gute Junge blies,
So la la! . . .

Meine [Ruh]3 ist nun verloren,
Meine Freude floh davon,
Und ich [hör']4 vor meinen Ohren
Immer nur den alten Ton,
So la la, le ralla! . . .

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Die Bekehrte", written 1796, first published 1797

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Confirmed with Johann Wolfgang von Goethe, Sämmtliche Werke, Volume 1, Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta'scher Verlag, 1854, p. 5.

1 Medtner: "an"
2 Medtner, Stange: "hold und"
3 Medtner: "Ruhe"
4 Medtner: "höre"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
3. Heidenröslein  [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Heidenröslein", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 3, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Sah ein Knab' ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell es nah zu sehn,
Sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein [roth]1,
Röslein auf der Heiden.
 
Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will's nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.
 
Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half [ihr]2 doch kein Weh und Ach,
Mußt' es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein roth,
Röslein auf der Heiden.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Heidenröslein", written 1771, first published 1772

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cotta'schen Buchhandlung, 1827, page 17.

First published in a different version by Johann Gottfried Herder in 1772 with the title "Fabelliedchen", and again in 1779 with the title "Röschen auf der Heide" (see below).

1 Lang: "schön"
2 Reichardt: "ihm"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
4. Schäfers Klagelied  [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Schäfers Klagelied", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 4, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Da droben auf jenem Berge,
Da steh' ich tausendmal,
An meinem Stabe [gebogen]1
Und [schaue]2 hinab in das Thal.

Dann folg' ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin herunter gekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da [stehet]3 von schönen Blumen
[Die]4 ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen,
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
[Verpass']5 ich unter dem Baum.
Die Thüre dort bleibet verschlossen;
[Doch]6 alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist [weggezogen]7,
[Und weit]8 in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, [vorüber]9!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Schäfers Klagelied", written 1801, first published 1804

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Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, pages 94-95, and with Taschenbuch auf das Jahr 1804, Herausgegeben von Wieland und Goethe, Tübingen, in der Cotta'schen Buchhandlung, pages 113-114.

1 Schubert: "hingebogen"; Zelter: "bogen"
2 Schubert (only second version): "sehe"
3 Schubert (only second version): "steht"
4 Schubert: "Da steht die"
5 Zelter: "Vergeß'"
6 Schubert (only second version): "Und"
7 Schubert: "fortgezogen"; Zelter: "weg gezogen"
8 Schubert (only second version): "Gar weit"; Naumann: "Weit"
9 Schubert: "nur vorüber"

by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
5. Wanderlied  [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Wanderlied", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 5, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Wandern will ich in die Weite, 
Weit an einen fremden Ort, 
Muthig an dem Wanderstabe 
Geh'n und schreiten fort und fort. 

Aber, eh' ich scheide, geh' ich 
Einmal noch an jenem Baum, 
Wo ich einst von meiner Liebe 
Träumte manchen süßen Traum; 

Und den letzten Liebeswünschen 
Geb' ich allen Red' und Lauf, 
Und den Blättern und den Blüthen 
Trag' ich meine Grüsse auf. 

Haucht ihr zu, was ich vertraute, 
Kündet ihr mein letztes Wort!  
Sagt ihr nur von meiner Liebe, 
Meiner Treue fort und fort.

Wenn ihr wieder blühet hol' ich 
Antwort mir auf meinen Gruss, 
Frag' euch ob ich solle bleiben, 
Ob ich weiter wandern muss,  

Und dann wenn das Haupt ihr neiget, 
Ihr mir traurig flüstert zu: 
"Deine Lieb' hat abgeblühet, 
Wie wir bald, du Armer du!"  

Nun so will ich weiter wandern 
Weit an einen fremden Ort, 
Traurig an dem Wanderstabe
Geh'n und schreiten fort und fort. 

Text Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author ( L. Richter )

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by Anonymous / Unidentified Author
6. Stern der Liebe  [sung text not yet checked]
by (Karl) August Schuster (1807 - 1877), "Stern der Liebe", op. 3 (Sechs Lieder für vier Männerstimmen ohne Begleitung ) no. 6, published 1831 [ vocal quartet of male voices a cappella ], Leipzig, Probst
Language: German (Deutsch) 
Das Blümlein schläft, die Sonne sank
Im Zwielicht ringen Nacht und Helle;
Still wandl' ich stets den Bach entlang
Und seh hinab zur dunkeln Welle.

Da schwimmt ein leises, liebes Bild
Erzitternd in der blauen Tiefe
Und lacht so hold und winkt so mild,
Als ob es mich zur Heimath riefe.

Das ist der Liebe goldner Stern,
Den ich im Bächlein leuchten sehe:
Doch bleibt er selbst mir ewig fern,
Sein Bild nur lächelt in der Nähe.

O wollte doch die Frühlingsluft
Empor auf ihrem Wehn mich wiegen!
O wenn doch Glanz und Blüthenduft
Zum holden Licht mich aufwärts trügen!

So muß ich still und einsam gehn
Und niederschaun zum klaren Sterne;
O Stern, wie lächelst du so schön!
Dich lieb' ich auch in weiter Ferne!

Text Authorship:

  • by Ernst Konrad Friedrich Schulze (1789 - 1817), "Der Stern der Liebe"

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by Ernst Konrad Friedrich Schulze (1789 - 1817)
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