German (Deutsch) translations of Six songs, opus 16
by Francis Edward Bache (1833 - 1858)
Die [linden]1 Lüfte sind erwacht, Sie [säuseln und weben]2 Tag und Nacht, Sie [schaffen]3 an allen Enden. O [frischer]4 Duft, o neuer Klang! Nun armes Herze, sey nicht bang! Nun muß sich [Alles, Alles]5 wenden. Die Welt wird schöner [mit]5 jedem Tag, Man weiß nicht, was noch [werden]6 mag, Das Blühen [will]7 nicht enden. Es blüht das fernste, [tiefste]8 Thal. Nun armes [Herz]9, vergiß [der]10 Qual! Nun muß sich [Alles, Alles]11 wenden.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Frühlingsglaube", written 1812, appears in Lieder, in Frühlingslieder, no. 2, first published 1813
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View original text (without footnotes)Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.
Note: some editions have a typo in stanza 1, line 2: word 4 is "wehen". Curschmann and Lachner's scores also have this typo.
1 Klein: "lauen"2 Kittl: "säuseln, weben"
3 Hanslick: "schaff'n"
4 Kittl, Unger: "süßer"
5 Kittl, Kücken, Hanslick: "Alles"
6 Goetz: "kommen"
7 Goetz: "es will"
8 Curschmann: "das tiefste"; Kittl: "stillste"
9 Goetz: "Herze"
10 Kittl: "die"
11 Hanslick, Kücken: "Alles"
Ich tret' in deinen Garten; Wo, Süße, weilst du heut? Nur Schmetterlinge flattern Durch diese Einsamkeit. Doch wie in bunter Fülle Hier deine Beete stehn Und mit den Blumendüften Die Weste mich umwehn! Ich fühle dich mir nahe, Die Einsamkeit belebt, Wie über seinen Welten Der Unsichtbare schwebt.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Nähe", appears in Lieder
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Bei dem Glanz der Abendröthe Ging ich still den Wald entlang, Damon saß und blies die Flöte, Daß es von den Felsen klang, So la la! . . . Und er zog mich [zu]1 sich nieder, Küßte mich so [hold, so]2 süß. Und ich sagte: blase wieder! Und der gute Junge blies, So la la! . . . Meine [Ruh]3 ist nun verloren, Meine Freude floh davon, Und ich [hör']4 vor meinen Ohren Immer nur den alten Ton, So la la, le ralla! . . .
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Die Bekehrte", written 1796, first published 1797
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View original text (without footnotes)Confirmed with Johann Wolfgang von Goethe, Sämmtliche Werke, Volume 1, Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta'scher Verlag, 1854, p. 5.
1 Medtner: "an"2 Medtner, Stange: "hold und"
3 Medtner: "Ruhe"
4 Medtner: "höre"
Lebe wohl, [lebe]1 wohl, mein Lieb! Muß noch heute scheiden. [Einen Kuß, einen Kuß mir gib]2! Muß dich ewig meiden. [Eine Blüt', eine Blüt' mir brich]3 Von dem Baum im Garten! [Keine Frucht, keine Frucht für mich!]4 Darf sie nicht erwarten.
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Lebewohl", appears in Lieder, in Wanderlieder, no. 1, first published 1815
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View original text (without footnotes)Confirmed with Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 53.
1 Fröhlich: "leb'"2 Fröhlich: "Einen Kuß mir noch gib"; Karg-Elert: "Einen Kuß, einen Kuß für mich"
3 Fröhlich: "Eine Blüte mir noch brich"
4 Fröhlich: "Keine Frucht mehr für mich"
[Und]1 wüßten's die Blumen, die kleinen, Wie tief verwundet mein Herz, Sie würden mit mir weinen, Zu heilen meinen Schmerz. Und wüßten's die Nachtigallen, Wie ich so traurig und krank, Sie ließen fröhlich erschallen Erquickenden Gesang. Und wüßten sie mein Wehe, Die [goldnen]2 Sternelein, Sie kämen aus [ihrer Höhe]3, Und sprächen Trost mir ein. [Die alle]4 können's nicht wissen, Nur [eine]5 kennt meinen Schmerz; [Sie]6 hat ja selbst zerrissen, Zerrissen mir das Herz.
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, appears in Buch der Lieder, in Lyrisches Intermezzo, no. 22
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View original text (without footnotes)Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 128.
Note: Christian Jost's setting begins "Zerrissen mir das Herz" (the last line) and then follows the rest of the text.
1 Jost: "Zerrissen mir das Herz./ Und"2 Jost, Schumann: "goldenen"; Lenz: "kleinen"
3 Lenz: "ihren Höhen"
4 André, Jost, Schumann: "Sie alle"; Lenz: "Sie alle, sie"
5 Hensel: "einer"; Lenz: "eine, die"
6 Hensel: "Er"
Was wecken aus dem Schlummer mich Für süße Klänge doch? O Mutter, sieh! wer mag es sein, [In]1 später Stunde noch? "Ich [höre nichts, ich sehe]2 nichts, O schlummre fort so lind! Man bringt dir keine Ständchen [jetzt]3, Du armes, krankes Kind!" [Es ist nicht irdische Musik, Was]4 mich so freudig macht; Mich rufen Engel mit Gesang, O Mutter, gute Nacht!
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Das Ständchen", appears in Balladen und Romanzen, in Sterbeklänge, no. 1, first published 1815
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View original text (without footnotes)Confirmed with Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 141.
1 Randhartinger (song with string quartet): "In so"2 Hensel: "sehe nichts, ich höre"; Randhartinger (song with string quartet): "höre nichts, ich höre"
3 Lang: "mehr"
4 Mendel: "Nicht irdische Musik ist es/ Das"