by Julius Mosen (1803 - 1867)
Es grünet ein Nußbaum vor dem Haus
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Language: German (Deutsch)
Es grünet ein Nußbaum vor dem Haus, Duftig, Luftig Breitet er blättrig die Äste aus. Viel liebliche Blüten stehen dran; Linde Winde Kommen, sie herzlich zu umfahn. Es flüstern je zwei zu zwei gepaart, Neigend, Beugend Zierlich zum Kusse die Häuptchen zart. Sie flüstern von einem Mägdlein, das Dächte Nächte, Tagelang, wüsste, ach! selber nicht was. Sie flüstern - wer mag verstehn so gar Leise Weise? - Flüstern von Bräut'gam und nächstem Jahr. Das Mägdlein horchet, es rauscht im Baum; Sehnend, Wähnend Sinkt es lächelnd in Schlaf und Traum.
J. Rheinberger sets stanzas 1-4, 6
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View text with all available footnotesConfirmed with Julius Mosen, Gedichte, zweite vermehrte Auflage, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1843, pages 122-123
Note for stanza 1, line 4, word 5: some editions of Schumann have "Blätter" instead of "Äste"
Text Authorship:
- by Julius Mosen (1803 - 1867), "Der Nußbaum", appears in Gedichte, in Leben und Liebe auf dem Lande [author's text checked 2 times against a primary source]
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