by Robert Reinick (1805 - 1852)
Wohin mit der Freud'?
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Language: German (Deutsch)
Ach du klar blauer Himmel Und wie schön bist du heut'! Möcht' an's Herz gleich dich drücken Vor Jubel und Freud'. Aber's geht doch nicht an, Denn du bist mir zu weit, Und mit all' meiner Freud' Was fang' ich doch an? Ach du lichte grüne Welt, Und wie strahlst du voll Lust! Und ich möcht' mich gleich werfen Dir vor Lieb' an die Brust; Aber's geht doch nicht an, Und das ist ja mein Leid, Und mit all' meiner Freud', Was fang' ich doch an? Und da sah ich mein Lieb Am Kastanienbaum stehn, War so klar wie der Himmel, Wie die Erde so schön! Und wir küßten uns beid' Und wir sangen vor Lust, Und da hab' ich gewußt: Wohin mit der Freud'!
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Confirmed with Lieder von Robert Reinick, Vierte Auflage, Berlin, Verlag von Ernst & Korn, 1857, pages 115-116.
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Wohin mit der Freud", written 1850, appears in Lieder, in Frühling und Liebe [author's text checked 1 time against a primary source]
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