by Friedrich Spee von Langenfeld (1591 - 1635)
Der trübe Winter ist vorbei
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Der trübe Winter ist vorbei, Die Schwalben wiederkehren; Nun regt sich alles wieder neu; Die Quellen sich vermehren. Laub allgemach nun schleicht an Tag, Die Blümlein nun sich melden; Wie Schlänglein krumm gehn lächelnd um Die Bächlein kühl in Wälden. Wo man nur schaut, fast alle Welt Zur Freuden sich tut rüsten; Zum Scherzen alles ist gestellt, Schwebt alles fast in Lüsten. Nur ich allein, ich leide Pein, Ohn' Ende werd ich leiden: Seit du von mir und ich von dir, O Liebste, mußte scheiden.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesText Authorship:
- by Friedrich Spee von Langenfeld (1591 - 1635) [author's text not yet checked against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Malcolm Wren [Guest Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 88