by Gottfried August Bürger (1747 - 1794)
Seht mir doch mein schönes Kind
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Language: German (Deutsch)
Seht mir doch mein schönes Kind, Mit den gold'nen Zottellöckchen, Blauen Augen, roten Bäckchen! Leutchen, habt ihr auch so eins? Leutchen, nein, ihr habt keins! Seht mir doch mein süßes Kind, Fetter als ein fettes Schneckchen, Süßer als ein Zuckerweckchen! Leutchen, habt ihr auch so eins? Leutchen, nein, ihr habt keins! Seht mir doch mein holdes Kind, Nicht zu mürrisch, nicht zu wählig! Immer freundlich, immer fröhlich! Leutchen, habt ihr auch so eins? Leutchen, nein, ihr habt keins! Seht mir doch mein frommes Kind! Keine bitterböse Sieben Würd' ihr Mütterchen so lieben. Leutchen, möchtet ihr so eins? O, ihr kriegt gewiß nicht meins! Komm' einmal ein Kaufmann her! Hunderttausend blanke Taler, Alles Gold der Erde zahl' er! O, er kriegt gewiß nicht meins! - Kauf' er sich woanders eins!
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Gottfried August Bürger. Erster Theil. Frankfurt und Leipzig, 1789, in Lyrische Gedichte, pages 139 - 140.
Text Authorship:
- by Gottfried August Bürger (1747 - 1794), "Muttertändelei", subtitle: "Für meine Dorette", appears in Lyrische Gedichte [author's text checked 1 time against a primary source]
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