Im Winde, im Sturme befahr' ich den Fluß
Language: German (Deutsch)
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Im Winde, im Sturme befahr' ich den Fluß,
Die Kleider durchweichet der Regen im Guß;
Ich lenke - ich peitsche mit mächtigem Schlag
Die Wellen, erhoffend mir heiteren Tag.
Die Fluthen, sie jagen das schwankende Schiff,
Es drohet der Strudel, es drohet der Riff,
Gesteine entkollern den felsigen Höh'n,
Und Fichten, sie sausen wie Geistergestöh'n.
So mußte es kommen - ich hab es gewollt,
Ich hasse ein Leben behaglich entrollt;
Und schlängen die Fluthen den dröhnenden Kahn,
Ich priese doch immer die eigene Bahn.
Es tose des Wassers ohnmächtiger Zorn,
Dem Herzen entquillet ein seliger Born,
Die Nerven erfrischend - o himmliche Lust!
Dem Sturme gebiethen mit männlicher Brust.
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• F. Schubert
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Confirmed with Gedichte von Johann Mayrhofer. Wien. Bey Friedrich Volke. 1824, page 106; and with Beyträge zur Bildung für Jünglinge. Zweites Bändchen. Wien, 1818. In der Franz Härter'schen Buchhandlung, page 325 (here with the title Der Schiffer).
Note: Schubert received Mayrhofer's texts generally in handwriting; the printed edition of Mayrhofer's poems appeared much later and presents the texts usually in a revised version.
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Research team for this page: Emily Ezust
[Administrator] , Peter Rastl
[Guest Editor] This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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Word count: 117
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
In wind en in stormweer bevaar 'k de rivier,
Mijn kleren doorweekt, want de regen gutst neer;
Ik ransel de golven met krachtige slag,
En hoop op, en hoop op een zonniger dag.
De golven, zij jagen het kreunende schip,
Er dreigt ons een maalstroom, er dreigt ook een klip,
De rotsblokken dond'ren van boven omlaag,
En sparren staan zuchtend als geesten gestaag.
Het moest zo ver komen, ik heb het gehoopt,
Verafschuw een leven dat gladjes verloopt.
Verslonden de golven de krakende schuit,
Ik prees toch nog altijd mijn eigen besluit.
Dus 't water mag razen, onmachtig en kwaad,
Mijn hart voelt ontkiemen een heerlijke staat,
Nerveusheid verdrijvend -- wat doet het mij goed,
De storm te trotseren met mann'lijke moed.