Es jagt ein Jäger wohlgemut
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Language: German (Deutsch)
Es jagt ein Jäger wohlgemut, Er jagt aus frischem freien Mut Wohl unter grünen Linden, Er jagt derselben Tierlein viel, Mit seinen schnellen Winden. Er jagt über Berg und tiefe Tal, Unter den Stauden überall. Sein Hörnlein tät er blasen, Sein Lieb wohl auf den Jäger harrt, Dort auf der grünen Straßen. Er spreit den Mantel in das Gras, Bat, daß sie zu ihm nieder saß, Mit weissem Arm umfangen: «Gehab dich wohl mein Trösterin, Nach dir steht mein Verlangen. Uns netzt kein Reif, uns kühlt kein Schnee, Es brennen noch im grünen Klee, Zwei Röslein auf der Heiden, In Liebesschein, in Sonnenschein, Die zwei soll man nicht scheiden.»
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- from Volkslieder (Folksongs) , appears in Des Knaben Wunderhorn [author's text not yet checked against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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