by (Karl) Theodor Körner (1791 - 1813)
Gott! Gott! höre meine Stimme
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Language: German (Deutsch)
Gott! Gott! höre meine Stimme, Höre gnädig auf mein Flehn! Sieh, ich liege hier im Staube! Soll die Hoffnung, soll der Glaube An dein Vaterherz vergehn? Er soll es büßen mit seinem Blute, Was er gewagt mit freudigem Muthe, Was er für mich und die Liebe gethan? Sind all die Wünsche nur eitle Träume, Zerknickt die Hoffnung die zarten Keime, Ist Lieb' und Seligkeit nur ein Wahn? Nein! nein! das kannst du nicht gebieten, Das wird dein Vaterherz verhüten, Gott, du bist meine Zuversicht! Du wirst zwey Herzen so nicht trennen, Die nur vereinigt schlagen können! Nein, Vater, nein, das kannst du nicht!
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View text with all available footnotesConfirmed with Der vierjährige Posten. Ein Singspiel in einem Aufzuge, von Theodor Körner. Für das k.k. priv. Theater an der Wien. Wien 1813. Im Verlage bey Joh. Bapt. Wallishausser, pages 9-10.
The poem is Käthchen's aria (Scene 5).
Text Authorship:
- by (Karl) Theodor Körner (1791 - 1813), no title, written 1812, appears in Der vierjährige Posten, first published 1813 [author's text checked 1 time against a primary source]
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