possibly by August Ferdinand Meyer (1811 - 1894) and possibly by Josef Seiler (1823 - 1877)
Language: German (Deutsch)
Wie herrlich klingt ein frisches Lied In stillen Waldesräumen, Wenn rings umher es grünt und blüht In Sträuchern und in Bäumen. Wie blau der Himmel, lau die Luft, Wie heiter lacht die Sonne, Und tausendfacher Blütenduft Erfüllt das Herz mit Wonne! Wie herrlich klingt ein frisches Lied im schönen, grünen Wald! Dann kommen all' die Vögelein Herbei mit leichten Schwingen, Um ihre lust'gen Melodei'n Laut jubelnd drein zu singen. Es neigt der Baum sein grünes Dach Mit heimlich sanftem Rauschen, Und gleich den Bäumen an dem Bach, Möcht' er den Liedern lauschen! Wie herrlich klingt ein frisches Lied im schönen, grünen Wald! Fürwahr, ein frischer, froher Sang An waldumkränzter Quelle Ertönt wie ferner Glockenklang Aus stiller Waldkapelle. Mit Andacht füllet sich die Brust, Das Herz möcht' fast zerspringen: O wunderselig ist die Lust, Im grünen Wald zu singen! Wie herrlich klingt ein frisches Lied im schönen, grünen Wald!
Note: All of the Heim footnotes apply only to his setting for Männerchor (men's chorus).
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Im Walde", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 51, published 1896 [ ssaa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- possibly by August Ferdinand Meyer (1811 - 1894)
- possibly by Josef Seiler (1823 - 1877)
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